EC Peiting vor Start in die Pre-Playoffs

Gegen Devils oder Indians?

EC Peiting Eishockey Oberliga Pre-Playoffs
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Am heutigen Dienstagabend entscheidet sich, wer Gegner des ECP in den Pre-Playoffs wird. Möglicherweise gibt es für Aziz Ehliz und seine Mannschaft ein Wiedersehen mit Memmingen. Gegen die Indians gingen in dieser Saison alle drei Aufeinandertreffen mit einem Tor Unterschied verloren.

Peiting – Rechtzeitig zur heißen Saisonphase kehrt der EC Peiting aus der Corona-Zwangspause zurück. Gegen wen er am kommenden Wochenende seine Pre-Playoffs bestreitet, das entscheidet sich erst am heutigen Dienstagabend.

Sowohl die Blue Devils Weiden als Zehnter wie auch der ECDC Memmingen als Neunter sind bis zu den Partien ohne Peitinger Beteiligung am Dienstag noch als ECP-Gegner in der Verlosung. Sollte sich an der Tabellensituation nichts mehr ändern, würde die Mannschaft von Trainer Sebastian Buchwieser auf die Oberpfälzer aus Weiden treffen.

Sollten die Blue Devils aber ihre letzte Partie in Rosenheim gewinnen und zeitgleich Memmingen zuhause gegen Lindau leer ausgehen, könnten die Indians noch hinter die Blue Devils rutschen, obwohl sie eigentlich mehr Punkte auf dem Konto haben.

Möglich macht dies die in dieser ungewöhnlichen Corona-Saison eingeführte Quotientenregel. Die legt die Reihung der Teams fest. Danach hat Memmingen aktuell einen Wert von 1,31 (46 Punkte aus 35 Spielen) und Weiden 1,24 (41 Punkte aus 33 Spielen). Bei einem Weidener Sieg beim Tabellendritten in Rosenheim würde der Quotient auf 1,29 (44 Punkte aus 34 Spielen) ansteigen. Memmingen würde sich dagegen bei einer Niederlage verschlechtern und dann nur noch 1,28 aufweisen (46 Punkte aus 36 Spielen).

Derlei Rechenspiele interessieren die Peitinger indessen vorerst weniger. Für sie geht es vornehmlich darum, gut aus der neuerlichen Pause zu kommen. „Wir trainieren seit dem Wochenende fast wieder komplett“, berichtet ECP-Teammanager Gordon Borberg.

Die von der Quarantäne befreiten Spieler kamen nach und nach in den Trainingsbetrieb zurück. Die von Corona betroffenen Akteure wurden gemäß der „Return-to-Play“-Regelung erst nach intensiven medizinischen Checks langsam an die Belastung herangeführt. „Da wurden EKGs und Leistungstests gemacht“, berichtet Borberg, der optimistisch ist, dass bis zum Wochenende ein guter Kader zur Verfügung stehen wird.

Mit gutem Kader

Auch ein Teil der verletzten Spieler wie Lukas Gohlke, Martin Hlozek und Markus Czogallik steht wieder auf dem Eis. Fehlen wird dagegen weiterhin Elias Maier wegen eines Knöchelbruchs. Fraglich ist noch, ob Verteidiger Dennis Neal nach seiner Schulterverletzung rechtzeitig für die Pre-Playoffs fit wird.

Halbwegs sicher ist derzeit nur eines: Am Freitag beginnen die entscheidenden zwei Spiele der Peitinger um den Einzug in die Playoffs mit einer Auswärtspartie. Am Sonntag (17 Uhr) folgt dann das Heimspiel – entweder gegen Memmingen oder Weiden.

Roland Halmel

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