Neuer Name, neuer Trainer

Nachwuchsmannschaft der Eishackler heißt jetzt »Miners«

Fritz Stögbauer
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Fritz Stögbauer übernimmt die U20 der Peißenberger Eishackler, deren Nachwuchs sich den Namen „Miners“ verpasst hat.
  • Stephanie Novy
    VonStephanie Novy
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Peißenberg – Bei den Peißenberger Eishacklern gibt es nicht nur in der Führungsmannschaft ein großes Stühlerücken. Auch im Bereich der Nachwuchstrainer sind viele Veränderungen zu verzeichnen. 

In der U20 hörte Christian Kratzmeir als Chefcoach auf. „Nach vier Jahren ist es Zeit für frisches Blut“, erklärte der 42-Jährige seinen Abschied. „Ich werde jetzt eine Pause im Nachwuchsbereich einlegen und versuchen etwas bei den Senioren zu machen“, verriet Kratzmeir seine Zukunftspläne. „Ich habe da durchaus Ambitionen und sehe mich als Leistungssporttrainer.“

Sein Nachfolger bei der U20 ist bereits gefunden und bei den Eishacklern kein Unbekannter. Fritz Stögbauer wird neuer Headcoach des ältesten Nachwuchsteams. „Da ich selbst nicht mehr Eishockey spielen kann, möchte ich als Trainer weiterhin dem Peißenberger Eishockey erhalten bleiben und mich einbringen. Ich möchte versuchen den Jungs all mein Wissen und meine Erfahrung weiterzugeben“, sagt der 27-jährige ehemalige Verteidiger, der ausschließlich in Peißenberg spielte und der aus gesundheitlichen Gründen 2019 seine sportliche Karriere auf dem Eis beendete. Seit 2014 besitzt Stögbauer, der bereits bei verschiedenen Mannschaften des TSV-Nachwuchs Erfahrung sammelte, die Trainerlizenz.

Ihn unterstützt weiterhin Florian Steidl als Co-Trainer. „Ich möchte dabei mithelfen, so viele Jungs wie möglich an die Seniorenmannschaft heranzuführen. Es macht mir sehr viel Spaß mit den jungen talentierten Spielern zu arbeiten“, meint der 51-Jährige, der bereits zwei Spielzeiten als Cotrainer von Kratzmeir arbeitete.

Ähnlich viel Erfahrung bringt auch Max Vogl mit, der zukünftig die U9 der „Miners“ wie sich die Nachwuchsabteilung der Eishackler in der Zwischenzeit nennt, betreuen wird. Der 56-Jährige trainierte in der Vergangenheit die erste Mannschaft der Peißenberger und auch beim SC Forst stand er hinter der Bande. „Ich habe viel Spaß am Eishockey und möchte jeden Einzelnen in seinen Möglichkeiten besser machen. Es freut mich mit den Kindern und Jugendlichen wieder arbeiten zu können, gerade auch weil Eishockey die schönste Mannschaftssportart der Welt ist“, erklärte Vogl, aus dessen Familie auch der neue Coach der U7 kommt.

Sein Schwiegersohn Dejan Vogl übernimmt das jüngste Team der „Miners“. Der 30-jährige Stürmer, der beim EV Füssen in der Oberliga spielt, war bisher schon als Helfer in der Mannschaft im Einsatz, für die er nun verantwortlich zeichnet. „Es ist schön zu sehen wie schnell die Kleinsten hierbei lernen und Spaß zusammen haben“, sagt Vogl, der sich auf seine neue Aufgabe den Kleinsten die Grundlagen des Eishockey beizubringen freut.

Alles beim Alten bleibt dagegen bei der U17, die weiterhin von Andreas Pfleger und Markus Ratberger trainiert werden. „Beide haben mit den talentierten Spielern noch einiges vor“, freut sich Eishackler-Sprecher Andreas Schugg, dass beide Nachwuchstrainer weitermachen.

Von Roland Halmel

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