Zwei Neuzugänge – Bald deutscher Pass für Nagtzaam 

EC Peiting vorübergehend mit drei Ausländern

Lukas Motloch Eishockey Oberliga EC Peiting
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Stabilität für die Defensive: Der Tscheche Lukas Motloch verstärkt ab sofort die Abwehr des EC Peiting.
  • Roland Halmel
    VonRoland Halmel
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Peiting – Doppelt hat der EC Peiting auf der Kontingentspielerposition zugeschlagen. Nach dem tschechischen Verteidiger Lukas Motloch verkündete der Oberligist mit dem kanadischen Angreifer Shane Heffernan gleich die nächste Neuverpflichtung. 

Gute Nachrichten waren in der Oberliga Süd in den letzten Tagen dünn gesät. Am Sonntag fand kein einziges Spiel statt, da fast alle Teams in der Corona-Zwangspause sind. Beim EC Peiting ist sie nun aber wieder vorbei. Nach drei Wochenenden in Folge ohne Einsatz kehrte der ECP am heutigen Dienstag ins Training zurück.

Gordon Borberg ist froh, dass wieder sämtliche Positiv-Getesteten fit sind: „Alle erkrankten Spieler wurden medizinisch durchgecheckt und alle bekamen grünes Licht.“ Die spiel­freie Zeit nutzte der Teammanager, um den zuletzt ausgedünnten Kader zu ergänzen.

Zunächst vermeldeten die Peitinger die Verpflichtung des tschechischen Verteidigers Lukas Motloch. „Wir haben uns einige Spiele von ihm angesehen, Lukas ist ein guter Skater und sehr stabil in der Defensivarbeit.“ Das seien genau die Fähigkeiten, die der ECP nun braucht, so Borberg über den 1,81 Meter großen und 83 Kilo schweren Abwehrmann, der in verschiedenen Clubs seiner tschechischen Heimat spielte. Zuletzt ging er für den LHK Jestrabi Prostejov in der zweiten Liga aufs Eis. „Ich freue mich jetzt Teil des EC Peiting zu sein“, erklärte der 25-Jährige nach der Verpflichtung.

In der gleichen Liga wie Motloch spielte auch der zweite ECP-Neuzugang, Shane Heffernan. Der Kanadier stand beim SK Trhaci Kadan unter Vertrag, der in dieser Saison jedoch Pleite ging. Heffernan ist in Deutschland kein ganz Unbekannter. In der Saison 11/12 spielte er beim Bayernligisten TEV Miesbach. Davor und danach zog es den inzwischen 34-jährigen Stürmer kreuz und quer über den kompletten Kontinent. In Norwegen, Lettland, der Slowakei, Weißrussland, Schweden, Rumänien, Slowenien, Dänemark, Kasachstan, Ukraine und zuletzt Tschechien war Heffernan in zwölf Jahren aktiv.

„Er ist ein interessanter Typ und ein Wandervogel“, meint Borberg zu dem Kanadier, mit dem die Peitinger dann drei Kontingentspieler haben. Schließlich ist neben Motloch auch noch Nardo Nagtzaam unter Vertrag. Dieser bekomme aber in absehbarer Zeit einen deutschen Pass, kündigte Borberg überraschend an. Ein paar Formalitäten seien dafür noch zu erledigen, bis Mitte Februar sollte das aber passiert sein, so dass der 31-jährige Topscorer dann nicht mehr zu den Kontingentspielern zählt.

„Wir werden bis dahin für ein paar Wochen auf der Ausländerposition rotieren oder je nach Gegner aufstellen“, erklärt Borberg. Weil sich das Transferfenster am 31. Januar schließt, mussten die Peitinger laut Borberg aber jetzt schon handeln.

Wer aus dem Trio am Freitag spielt und wer auf der Tribüne sitzt, wird Coach Anton Saal entscheiden. Offen ist auch noch, gegen wen die Peitinger überhaupt antreten. Laut Spielplan wäre die Saal-Truppe beim ECDC Memmingen zu Gast. Der Tabellendritte befindet sich aber seit dem vergangenen Wochenende in der Corona-Auszeit, was ein Duell beider Teams eher unwahrscheinlich macht. „Wir bereiten uns darauf vor am Freitag zu spielen, gegen wen auch immer“, ist der ECP laut Borberg flexibel, was Gegner und Ort angeht. Mit der Partie Landsberg gegen eben jene Memminger (5:4. n.V.) konnte am vergangenen Wochenende lediglich ein Match in der Oberliga stattfinden..

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