Lisa Steidl als Nachfolgerin von Norbert Ortner

Neue Eishockey-Abteilungsleitung bei den Miners gewählt

(vorne v. li.): Michael Resch, Lisa Steidl, Tobias Ende, 
(zweite Reihe) Hubert Mach, Monika Lenttner, Wolfgang Reichhart  und Michael Heinzle, (hintere Reihe) Georg Kreutterer und Klaus Bäuerle. Auf dem Foto fehlen Simone Schugg, Daniel Lenz und Klaus Windschiegl.
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Die neue Führungsmannschaft der Eishackler mit (vorne v. li.): Michael Resch, Lisa Steidl, Tobias Ende, (zweite Reihe) Hubert Mach, Monika Lenttner, Wolfgang Reichhart und Michael Heinzle, (hintere Reihe) Georg Kreutterer und Klaus Bäuerle. Auf dem Foto fehlen Simone Schugg, Daniel Lenz und Klaus Windschiegl.
  • Roland Halmel
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Peißenberg – Offiziell hatte in den vergangenen Monaten seit dem Rücktritt von Eishockey-Abteilungsleiter Norbert Ortner der TSV Präsident Stephan Rießenberger das Sagen. Im Hintergrund werkelte aber bereits die neue Führungsmannschaft der Miners, die jetzt bei der Hauptversammlung offiziell ihre Ämter bekamen. Wer den Chefposten übernimmt war lange Zeit unklar. Das Geheimnis wurde nun gelüftet.

Nachfolger von Ortner wird Lisa Steidl, als wohl jüngste Frau, die je an der Spitze eines Eishockeyvereins in Deutschland stand. „Ich möchte mich bei Norbert Ortner und der ehemaligen Vorstandschaft ganz herzlich bedanken“, leitete Rießenberger die Versammlung ein, die von der ursprünglich angedachten Tribüne im Freien am Sportplatz in die Glück-Auf-Halle verlegt wurde. Als kommissarischer Abteilungsleiter ging er auch auf die vergangene Saison ein. „Das sportliche war da eigentlich Nebensache“, erklärte Rießenberger. „Vor den wenigen Spielen haben wir nicht die Tabelle, sondern den Inzidenzwert angeschaut“, stand für ihn Corona klar im Fokus. „Das Eis im November abzuschalten war im Nachhinein richtig“, urteilte Rießenberger, der aber auch einräumte, dass deshalb einige Nachwuchsspieler abwanderten. „Weil bei den Nachbarvereinen trainiert werden durfte“, ärgerte er sich über die ungleichen Bedingungen.

Wegen der Sondersituation aufgrund der Pandemie, „sind die Zahlen nur begrenzt aussagefähig“, erklärte im Anschluss Schatzmeisterin Monika Lenttner bei ihrem Kassenbericht. „Die Zuschauer, die unsere wichtigste Einnahmequelle sind, waren praktisch nicht vorhanden. Aber unsere treuen Sponsoren haben uns unterstützt“, erläuterte Lenttner bei ihrem inzwischen 15. Finanzbericht, der bei der ersten Mannschaft ein Plus von 13 500 Euro und beim Nachwuchs eines von 10 000 Euro auswies. „Damit haben wir einen guten Puffer für die kommende Saison“, schloss Lenttner. Bei den anschließenden Wahlen, die Rießenberger zusammen mit Bürgermeister Frank Zellner und seinem Vize Robert Halbritter durchführte, wurde die ehemalige Schriftführerin Lisa Steidl von den 63 Stimmberichtigen unter den 93 Anwesenden einstimmig zur neuen Abteilungsleiterin gewählt. Neben ihr blieben Lenttner, die sich selbst als Dinosaurier in der Abteilung bezeichnete, der Führungsmannschaft genauso erhalten wie Beisitzer Georg Kreutterer. Bei allen anderen Positionen erfolgte eine Neubesetzung. Michael Resch (zweiter Abteilungsleiter und zweiter Schatzmeister), Rückkehrer Tobias Ende (dritter Abteilungsleiter) Simone Schugg (Schriftführerin), Daniel Lenz (sportlicher Leiter), Wolfgang Reichhart (erster Jugendleiter), Klaus Windschiegl (zweiter Jugendleiter) und das technische Leiter-Trio aus Michael Heinzle, Klaus Bäuerle und Hubert Mach bekamen ohne Gegenstimme das Vertrauen ausgesprochen. „Ich wünsche der neuen Abteilungsleitung viel Erfolg“, meinte Rießenberger, ehe Steidl die Versammlungsleitung übernahm.

Mit Aussagen zu ihren Plänen hielt sich die 27-Jährige zurück. Bei ihren Ausblick verwies sie auf den Nachwuchs, der mit zwölf Trainern und sieben Mannschaften in die neue Saison starten wird. Zum Abschluss der einstündigen Versammlung hatte sie zudem noch gute Kunde für die Eissportfreunde in der Marktgemeinde parat. „Wir werden in diesem Jahr früher mit der Eisbereitung starten. Wenn alles klappt, beginnt das Eistraining ab 18. August“, verkündete die neue Spartenchefin.

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