Startrecht für vier Aufsteiger

Neue Bayernligagegner für die EA Schongau

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Für Jonas Lautenbacher und die EA Schongau endete die Spielzeit, bevor im Abstiegskampf eine sportliche Entscheidung gefallen war. Nun vergab der Verband erste Startrechte für die nächste Bayernliga-Saison.

Schongau – Die abgelaufene Saison war eine arg durchwachsene für die Bayernligamannschaft der EA Schongau, an deren Ende auch noch die Gelegenheit wegfiel, die Klasse sportlich zu halten. Vom Ligaverbleib ging Teammanager Martin Resch aber stets aus und seit vergangenem Donnerstag steht auch fest, mit welchen Landesliga-Aufsteigern es die Mammuts in der nächsten Spielzeit zu tun bekommen.

Nach dem abrupten Saisonende stand die Frage: Was jetzt? „Ich nehme an, dass keine Mannschaft jetzt schlechter gestellt wird und dass wir in der Bayernliga bleiben“, sagte EAS-Teammanager Martin Resch schon damals. Damit behielt er Recht, Absteiger gibt es keine. Wohl aber Aufsteiger aus der Landesliga – und zwar gleich vier Stück.

Denn am Donnerstag hat der Bayerische Eissport-Verband (BEV) für Klarheit gesorgt und dem ERSC Amberg, dem VfE Ulm/Neu-Ulm und den zwei Schongauer Derby-Gegnern ESV Buchloe und ESC Kempten das Startrecht erteilt – vorbehaltlich der für die Bayernliga zu erfüllenden Kriterien. Bayernliga-Absteiger gibt es keine, die EC Bad Kissinger Wölfe schieden bereits im Verlauf der Saison 2019/20 aus. Das Teilnehmerfeld wächst damit an, die endgültige Größe des Klassements steht aber noch nicht fest. Denn die Zukunft des finanziell angeschlagenen Oberligisten ERC Sont­hofen ist offen. Miesbach und Passau liebäugeln ferner mit dem Gang in die Oberliga, so Resch, der von einem Sechzehnerfeld ausgeht. „Wir sehen das positiv“, begrüßt der Teammanager diese Aufstockung, denn zuletzt waren 14 Clubs in die Bayernliga gestartet. „Die Aufsteiger tun der Liga gut.“

Personell führe seine EAS Gespräche mit ihren bisherigen Spielern. Insgesamt stehe man in Sachen Kaderzusammenstellung aber „stark auf der Bremse“. Corona erschwere auch hier vieles. Beispielsweise, weil das Sponsoringaufkommen schwer abzuschätzen ist. Das Budget stelle man „wie immer kaufmännisch defensiv“ auf. Die Planung sei in diesem Jahr nun mal definitiv eine andere – „aber das gilt für alle Teams.“ Zügig Klarheit soll aber in der Trainerfrage herrschen. 

ras

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