Randy Neal löst Rudi Sternkopf als Eishackler-Trainer ab

Ende der "Rudikratie"

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Randy Neal, der zuletzt als Co-Trainer bei den Tölzer Löwen arbeitete, wird neuer Coach der Peißenberger Eishackler.

Peißenberg – Die „Rudikratie“ bei den Peißenberger Eishacklern ist vorbei. Nach dem Rücktritt von Abteilungsleiter Rudi Mach gibt es auch einen Wechsel hinter der Bande. Das zweite Engagement von Rudi Sternkopf als Coach der Eishackler endete wie schon das Erste nach einer Spielzeit.

„Rudi Sternkopf war die Fahrerei, fünfmal die Woche von Geretsried nach Peißenberg, zu viel“, erklärte der neue Eishackler-Boss Norbert Ortner bei der Hauptversammlung. Diese Probleme hat sein Nachfolger nicht. Randy Neal wohnt in der Marktgemeinde und ist bei den Peißenbergern bestens bekannt. Schließlich trug er in den 80er-Jahren für drei Spielzeiten das TSV-Trikot. Bei seinen verschiedenen Trainerstationen war er unter anderem beim Peißenberger Nachwuchs und auch beim SC Forst aktiv. Zuletzt war er zwei Jahre Co-Trainer bei den Tölzer Löwen. „Es war ein harter Kampf, ihn zu bekommen, denn er hatte Angebote von fünf Vereinen“, erklärte Ortner. „Wir haben ihm unser Konzept vorgelegt und er war davon begeistert“, so Ortner. 

Auf Wunsch des 57-jährigen Kanadiers wird es zukünftig auch einen Co-Trainer bei den Eishacklern geben. Schülercoach Simon Mooslechner unterstützt Neal bei seiner Arbeit. Offen ist jetzt noch wie die Mannschaft in der kommenden Saison aussehen soll. „Wir werden mit allen Spielern Gespräche führen“, kündigte der neue Eishackler-Chef an. Sicher ist, dass die Peißenberger weiter auf den eigenen Nachwuchs setzen. Drei Juniorenspieler, die nicht mehr im Nachwuchs spielen können, werden fest in der ersten Mannschaft eingeplant. Dazu ist geplant zwei neue Stürmer zu verpflichten. Auch die zuletzt vakante Ausländerstelle wird wieder besetzt. „Vermutlich einen Kanadier“, hofft Ortner hier aufgrund der Erfahrung von Neal auf ein besseres Händchen bei der Verpflichtung als in dieser Saison. 

Viel Zeit zu Verschnaufen bleibt dem neuen Team dann nicht, da bereits im Mai mit dem Trockentraining begonnen wird. Damit soll der Grundstein für eine erfolgreiche Saison gelegt werden. „Wir machen das Ganze ja nicht zur Gaudi“, verkündete Ortner. Eine Zielsetzung in Form einer Platzierung hat er dabei nicht im Auge. „Wir wollen in Peißenberg im März Eishockey sehen“, formulierte Ortner dagegen die Vorgabe. Das heißt im Klartext: Das Halbfinale sollte es im ersten ,Rudi-losen’ Jahr mindestens sein.

Von Roland Halmel

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