Auf Reiner Lohr folgt Roman Mucha

Neuer Trainer für die EA Schongau

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Schongaus Teammanager Michael Resch (li.) mit dem neuen EAS-Coach Roman Mucha.

Schongau – In den letzten Wochen war es verhältnismäßig ruhig bei der EA Schongau. Kurz vor dem Start in die Sommervorbereitung ging es bei den Personalentscheidungen jetzt aber Schlag auf Schlag. Am Wochenende stellte der Bayernliga-Absteiger mit Roman Mucha seinen neuen Coach vor. Der 51-jährige Ex-Profi wird Nachfolger von Reiner Lohr, der nach der vergangenen Saison seinen Rücktritt erklärte.

„Wir sind stolz, dass wir eine so erfahrene Persönlichkeit für unseren Verein und die Spieler gewinnen konnten“, freute sich Martin Resch, der sportlicher Leiter der EAS. Nach vielen Gesprächen in den letzten Wochen einigten sich beide Seiten auf eine Zusammenarbeit. Der gebürtige Slowake, der in Königsbrunn lebt, soll nun mit seinem großen Erfahrungsschatz den eingeschlagenen Weg der lokalen Nachwuchsförderung fortsetzen.

Mucha ist in seiner Eishockey-Laufbahn viel herumgekommen. In sechs Ländern sammelte er über 1 000 Einsätze als Profi. Danach war er bei verschiedenen Vereinen in der Bayern- und Landesliga aktiv. Zuletzt stand er beim EHC Königsbrunn hinter der Bande.

Inzwischen steht auch schon ein Großteil des Kaders fest, mit dem Mucha die kommende Saison bestreiten wird. EAS-Chef Bernd Knittel verkündete jüngst auf der Hauptversammlung die ersten Vertragsverlängerungen. Torhüter Christopher Lohr, Verteidiger Tobias Zimmert und Stürmer Simon Fend sowie Allrounder Fritzi Weinfurtner bleiben dem Team demnach erhalten. Eine Woche später vermeldeten die Mammuts, dass vier Verteidiger weiterhin das EAS-Trikot tragen werden. Bastian Klein, Mathias Schuster, Max Mewes und Daniel Holzmann gaben ihre Zusage.

Verabschieden müssen sich die Schongauer Fans dagegen von Norbert Löw, der seine Schlittschuhe an den Nagel hängt und Max Raß, der berufsbedingt die EAS verlässt. „Wir sind noch auf der Suche nach ein paar Neuzugängen und versuchen weiterhin Schongauer, die bei anderen Vereinen spielen, zurückzuholen“, erklärte Knittel die Marschroute des Absteigers.

Wobei die Schongauer die Bayernliga noch nicht ganz abgehakt haben. „Momentan schaut es nach Landesliga aus. Wir haben aber signalisiert als Nachrücker bereit zu stehen, schließlich weiß man nie, was das Eishockey-Roulette im Sommer alles bringt“, meinte Knittel.

Roland Halmel

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