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Niederlage für Weilheimer Basketballer – Arbeitssieg der Murnauer

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Von: Roland Halmel

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Weilheimer Basketballer applaudieren enttäuscht
Die Enttäuschung über die vermeidbare Niederlage gegen Nördlingen war den Weilheimer Herren beim Dank an die Zuschauer anzusehen. © Halmel

Weilheim/Murnau - Die Überraschung gegen den Tabellenführer befand sich in Greifweite. Bis kurz vor Schluss lagen die Weilheimer Basketballer gegen den TSV Nördlingen in Front. Dann ließ der Spitzenreiter seine Scharfschützen los.

Mit sechs Dreiern innerhalb von sieben Minuten zog die bisher ungeschlagene Mannschaft aus dem Donau-Ries den Kopf noch aus der Schlinge. Mit 86:89 (46:44) mussten sich die in diesem Jahr noch ungeschlagenen Weilheimer dem Favoriten schließlich beugen. „Das Spiel hätten wir nicht verlieren dürfen“, zeigte sich TSV-Coach Darryl Millwood danach enttäuscht.

Zu Beginn legte sein Team immer wieder vor. Nördlingen blieb aber stets in Reichweite und glich bis zum Viertelende fast immer postwendend aus. Im zweiten Durchgang legten die Weilheimer noch eine Schippe drauf. Die Abwehr ließ die Gäste kaum zur Entfaltung kommen. Zudem schnappten sich die langen Kerle wie Milan Keser und Miljan Grujic immer wieder die Rebounds. Im Angriff ließen die Weilheimer die eine oder andere Möglichkeit zwar aus. Dennoch erarbeiteten sie sich beim 42:33 (16.) schon eine etwas komfortable Führung. Kurz vor dem Wechsel begann der Vorsprung aber zu schrumpfen, weil Nördlingen zweimal von der Dreierlinie traf und so auf zwei Punkte herankam.

„Die erste Hälfte war sehr gut“, lobte Millwood sein Team, das konzentriert auf das Feld zurückkehrte. Alex Thumser und Alex Brem verschafften den Weilheimern mit zwei Distanztreffern zum 59:49 (25.) wieder etwas Luft. Einige ausgelassene Freiwurfmöglichkeiten der Gastgeber verhinderten dann aber eine Konservierung der Führung. Nördlingen witterte so Morgenluft, allen voran Scott Stone. Der Profi im Gästeteam versenkte im Schlussdurchgang vier Dreier, insgesamt sammelte er 34 Punkte. Damit hatte er großen Anteil daran, dass der Tabellenführer beim 67:69 (34.) erstmals an den Hausherren vorbeizog.

Angetrieben von den eigenen Fans, die das Spiel in der Jahnhalle verfolgen durften, versuchten die Weilheimer, bei denen Andreas Brem mit 19 Punkten herausragte, danach alles um wieder vorbeizuziehen. Die Gäste packten aber einen Dreier nach dem anderen aus und brachten so einen kleinen Vorsprung ins Ziel.

Am morgigen Sonntag um 14 Uhr wartet auf die TSV-Korbjäger eine lösbare Aufgabe, wenn das Schlusslicht, die Passau White Wolves, in die Jahnhalle kommt.

Murnau

Kein spielerisches Glanzlicht lieferten die Basketballer des ESV Staffelsee beim Heimspiel gegen die Wacker Knights Burghausen ab. Ein solider Auftritt reichte den Murnauern aber, um den Tabellenzehnten mit 58:49 (29:24) in die Schranken zu weisen. „Wir haben die Körbe reingearbeitet“, meinte ESV-Coach Andreas Mayr nach dem Arbeitssieg, bei dem sich sein Videostudium des Gegners im Vorfeld durchaus auszahlte. Dadurch kannte Mayr die Stärken und Schwächen der Burghausener, auf die er seine Truppe dann entsprechend einstellte.

Den Topscorer der Gäste nahmen die Eisenbahner mit einer Doppelverteidigung aus dem Spiel und in der Offensive setzten die Murnauer vor allem auf Distanzwürfe, da die Knights über einen Center verfügten, der mit 2,17 Metern Körpergröße unter dem Korb fast nicht zu bezwingen war. Im ersten Viertel taten sich die Hausherren noch schwer, was der 10:13-Rückstand (10.) auch zeigte.

Im zweiten Spielabschnitt lief es für den ESV dann aber besser, sodass sie bis zur Halbzeit an Burghausen vorbeizogen. Nach dem Wechsel verteidigten die Murnauer ihrer Führung, nicht zuletzt weil Jonas Dotzer (23 Punkte) immer wieder traf. Im Schlussdurchgang hielten die ESV-Herren die Gäste schließlich auf Distanz, so dass der Sieg letztlich nicht mehr in Gefahr geriet. An diesem Wochenende sind die Murnauer spielfrei.

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