Schluss mit Pause

BMX-Teams aus Weilheim und Peißenberg sind zurück

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Martin Rauprich vom Weilheimer BMX-Team (vorne, Nr. 03) hielt Gaj Gorza (links) aus Slowenien auf Distanz.

Weilheim/Peißenberg – Einen gelungenen Saisonstart haben die BMX-Teams aus Peißenberg und Weilheim bei der Oberbayerischen Meisterschaft in Kolbermoor hingelegt. Erstere gingen mit 18 Fahrern an den Start, die neun Medaillen ergatterten. Eine erfreuliche Bilanz weisen auch die Weilheimer vor, die das Wochenende unter anderem mit vier Meistertiteln als drittbester Verein abschlossen.

Als „Highlight“ bezeichnet Oliver Rauprich vom Weilheimer BMX-Team den Saisonstart. Denn der erste Lauf zur Bayernliga wurde auch als Oberbayerische Meisterschaft gewertet. Doch der Auftakt hielt eine Schrecksekunde parat: In Führung liegend rutschte Lena Tafertshofer im ersten Lauf der weiblichen U11 in der letzten Kurve weg. Doch der Ärger war schnell verraucht, in den weiteren Läufen unterlief ihr kein Fehler mehr, sodass sie letztlich souverän ihre Klasse und die Meisterschaft gewann.

Enger ging es in der männlichen U17 zu, in der Martin Rauprich gegen teils jahrgangsältere Fahrer sowie gegen Konkurrenz aus Österreich und Slowenien anzutreten hatte. Mit explosiven Starts konnte er sich knapp in Führung setzen und anschließend Überholversuche mit guter Technik und Linienführung abwehren. Auch er belohnte sich für seine gute Form mit dem oberbayerischen Meistertitel.

Eine gute Figur auf dem Parcours machte zudem Moritz Tafertshofer in der U13: Er gewann alle seine Läufe und sein Halbfinale und musste sich im Finale nur Fyn Farkas-Janssen aus Ahnatal-Kassel geschlagen geben, der jedoch nicht in die Wertung der Meisterschaft aufgenommen wurde.

Und noch ein Weilheimer ließ das komplette restliche Feld hinter sich: Bei den Anfängern gewann Lorenz Koller die Altersklasse U15. Nachdem er in den Vorläufen noch stets jeweils einen Konkurrenten vor sich hatte, gewann er den entscheidenden Finallauf. Eingangs der ersten Kurve konnte er sich aus einer Zange, in die er von zwei Konkurrenten genommen wurde, befreien, zog in der zweiten Kurve steil nach unten neben den führenden Konkurrenten Nils Petsch aus Herzogenaurach und schnitt ihm anfangs der letzten Kurve den Weg ab, der somit bis ins Ziel frei war. „Eine Fahrt wie aus dem Lehrbuch“, freute sich Trainer und Teamchef Oliver Rauprich.

Auf das Treppchen in der Meisterschaftswertung kamen noch Anton Bucher (Cruiser 17-29), der im Finale ohne Treten ins Ziel fahren musste, nachdem ihm die Kette abgesprungen war, Kilian Simon (Cruiser bis 16 Jahre), sowie in seinem ersten Rennen als Lizenzfahrer Fiete Müller in der U9. In der Mannschaftswertung erreichte das BMX-Team Weilheim hinter der Heimmannschaft aus Kolbermoor und dem RC 50 Erlangen den dritten Rang bei 23 teilnehmenden Vereinen.

Vielversprechender Peißenberger Auftakt

Zufrieden waren derweil auch die Peißenberger mit ihrem Auftritt: Franziska Lenger präsentierte sich in Kolbermoor in Bestform. Als Doppelstarterin nahm sie es gleich in zwei Klassen erfolgreich mit der Konkurrenz auf: Sowohl bei den weiblichen Cruisern U29 als auch in der Jugend weiblich errang sie den Titel.

Auch Paula Schaberl knüpfte an ihre starke Verfassung aus dem Vorjahr an und wurde auch in diesem Jahr in der neuen Klasse Oberbayerische Meisterin bei den Schülerinnen.

Fest in Peißenberger Hand war auch die U9 der Anfänger, in der sich gleich mit Lilly Kanter, Henri Geist und Minou Vollhardt drei Peißenberger ein spannendes vereinsinternes Duell lieferten: Nach spannenden Vorläufen und einem starken Schlussspurt im Finale stand schließlich Kanter ganz oben auf dem Stockerl; Geist blieb Silber und Vollhardt landete in ihrem ersten Rennen überhaupt auf dem vierten Platz. „Hervorragend“, freut sich Simone Schaberl vom Peißenberger Team.

Den Vizemeistertitel ihrer Klassen mit nach Hause nehmen durften Anne Genath (Cruiser Seniorinnen), Miriam Thumann (U13w) sowie Trainer David Rosenbaum (Jugend). Über den dritten Platz freute sich Matthias Metsch, der in dieser Saison in der Klasse Cruiser 17-29 startet.

Für viele weitere Fahrer aus der Marktgemeinde reichte es zwar nicht bis ganz aufs Podest, „da aber einige von ihnen als Jahrgangsjüngere in einer höheren Klasse starten müssen, war das erste Rennen dieser Saison schon mal ein ‚Reinschnuppern‘ in die neue Konkurrenz“, erklärt Simone Schaberl. „Da ist bei vielen noch Luft nach oben“ ist sich Trainer Gerhard Lengger sicher, der mit den erreichten Platzierungen seiner Schützlinge zum Saisonauftakt aber sehr zufrieden war.

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