Dezimierte Oberhausenerinnen besiegen Ingolstadt

Ein Schritt in Richtung Klassenerhalt

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Die Oberhausener Abwehr machte den Ingolstädter Angreiferinnen das Leben über 60 Minuten schwer.

Oberhausen – Einen weiteren Schritt in Richtung Klassenerhalt machten die Oberhausener Handball-Damen. Im Heimspiel gegen die HG Ingolstadt gelang der Truppe von Trainer Martin Hohenleitner ein wichtiger 26:24 (12:9) Erfolg, der mit der Knieverletzung von Sandra Haller jedoch teuer erkauft wurde.

Die Rückraumspielerin fällt vermutlich – wie auch Andrea Feistl, die sich unter der Woche am Knöchel verletzte – einige Wochen aus. „Langsam gehen uns die Spielerinnen aus“, meinte BSC-Handballchef Egon Heringer. Trotz der Ausfälle überzeugten die Oberhause- nerinnen gegen den Tabellenvierten mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung. Ein Sonderlob vom Trainer bekamen Celina Schwaiger und Lisi Degele. Letztere erzielte elf Treffer. Erstgenannte war dafür verantwortlich, dass sich die BSC-Damen nach einer ausgeglichenen Anfangsphase beim 8:5 (17.) erstmals etwas deutlicher absetzten. Leichte Ballverluste in der Folge ließen die Gäste aber wieder herankommen. Bis zum Wechsel sorgten Degele und Lisa Schneider von außen aber wieder für ein kleines Polster. Nach der Pause hielten die BSC-Damen die Gäste dank einer stabilen und aggressiven Abwehr auf Distanz. In der Schlussphase ließ die Treffsicherheit der Oberhausenerinnen etwas nach. Ihr Vorsprung, der zwischenzeitlich sieben Tore betrug, schrumpfte so auf zwei Tore zusammen. Den Sieg ließen sie sich aber nicht mehr nehmen. Nicht so gut lief es im Anschluss für die BSC-Reserve beim Vergleich mit dem TSV Mindelheim. Dem Tabellenzweiten musste sich die zweite Garnitur mit 21:27 (7:14) beugen. Bereits der Start ging bei den Gastgeberinnen komplett daneben. Nach wenigen Minuten lagen sie mit 1:7 hinten. Dem deutlichen Rückstand liefen sie bis in die zweite Hälfte hinterher. Dann erwachte der Kampfgeist bei den Oberhausenerinnen. Sie arbeiteten sich wieder bis auf zwei Tore an die Gäste heran. Mit Treffer von außen und einem Siebenmeter setzten sich die Allgäuer Damen dann aber wieder ab. Beim 18:24 (53.) war die Partie dann vorzeitig entschieden. Am heutigen Samstag um 19.30 Uhr steht für die erste Mannschaft das wichtige Spiel beim abstiegsbedrohten MTV Pfaffenhofen auf dem Programm. Die Zweite gastiert davor beim TV Memmingen um 15 Uhr.                                                                                                                                            Von Roland Halmel

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