Nach ECP-Heimsieg:

Ausgeglichener Serienstart

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In dieser Situation scheitert Ty Morris (li.) an Deggendorfs Goalie Sandro Agricola. Zuvor hatte der Peitinger Torjäger aber schon zwei Treffer erzielt.

Peiting – Alles noch offen: Nach den ersten zwei Playoff-Spielen zwischen dem EC Peiting und dem Deggendorfer SC konnte sich keine Mannschaft einen entscheidenden Vorteil erarbeiten. Wie schon in der Haupt- und Meisterrunde blieb jeweils das Heimteam erfolgreich. Der ECP siegte zuhause hauchdünn mit 6:5. In Deggendorf unterlag der Eishockey-Oberligist mit 3:6.

„Das war richtiges Playoff-Eishockey, bei dem Deggendorf viel Druck ausübte“, meinte Trainer Sebastian Buchwieser nach dem Auftritt beim DSC am Sonntag. „Nach dem 0:3 haben wir nicht aufgeben. Bitter war aber das 3:5 in eigener Überzahl“, ergänzte der Coach.

Die Niederbayern legten vor über 1 000 Zuschauern los wie die Feuerwehr. Florian Hechenrieder hielt seinen Kasten zunächst aber sauber. Erst in doppelter Unterzahl musste er sich beim Tor von Curtis Leinweber (16.) geschlagen geben. Sekunden vor der Drittelsirene bekamen die Hausherren dann auch noch einen Penalty zugesprochen. Hechenrieder parierte aber den Versuch von Leinweber. Im Mittelabschnitt befreiten sich die Peitinger etwas vom Druck des DSC. Die Gäste fanden aber immer wieder ihren Meister in Deggendorfs Goalie Sandro ­Agricola. Besser macht es stattdessen Leinweber (28.) der von der Strafbank kommend zum 0:2 abstaubte. In der Folge wurden die Peitinger erneut ausgekontert, Sergej Janzen (36.) erhöhte auf 0:3.

Im Schlussdurchgang startete der ECP dann die Aufholjagd: Jonas Lautenbacher (42.) brachte den ECP zunächst heran. Auch den Rückschlag durch den Überzahltreffer von Jan-Ferdinand Stern (44.) zum 1:4 steckten die Gäste gut weg. Verteidiger Andreas Feuerecker mit seinem Doppelschlag (52., 57.) machte die Partie wieder richtig spannend. Kurz danach musste ein DSC-Spieler auf die Strafbank. Das Powerplay erwies sich für die Peitinger aber als Bumerang. Denn Robin Deuschl (58.) und Alexander Janzen (58.) gelangen binnen 22 Sekunden zwei Unterzahltreffer zum 3:6, und damit war die Partie endgültig entschieden.

Lucky Punch in Spiel eins

Zwei Tage zuvor verlief die Partie nahezu umgekehrt: Der ECP schnürte die Niederbayern anfangs im eigenen Drittel förmlich ein. Nach zahlreichen Chancen sorgte Ty Morris (6.) für die Führung. Erst Mitte des Startdrittels kamen die Gäste zu Möglichkeiten. Auf das kurze Zwischenhoch antwortete Morris (14.) mit dem 2:0. In der Schlussphase des ersten Durchgangs brachten sich die Peitinger mit zwei Strafzeiten dann mächtig in Bedrängnis. Die Bestrafung erfolgte prompt, da Sergej Janzen (22.) bei zwei Mann mehr auf dem Eis den Anschlusstreffer markierte. Wenig später, als erneut zwei Peitinger in der Kühlbox schmorten, gelang Andras Gawlik (26.) auch noch das 2:2. Die Antwort der Peitinger ließ aber nicht lange aus sich warten, da Martin Andrä (27.) aus dem Gewühl heraus das 3:2 erzielte.

Danach dominierte der ECP wieder das Geschehen. Jeweils bei zwei Mann mehr auf dem Eis erhöhten Anton Saal (36.) und Brad Miller (38.) auf 5:2. Noch in Unterzahl meldeten sich die Gäste durch das 5:3 von Leinweber (39.) zurück. „Das Tor war der Knackpunkt, bis dahin haben wir das Spiel kontrolliert“, ärgerte sich Buchwieser.

Die Deggendorfer drängten im Schlussdrittel auf den Anschluss, den Stefan Ortolf (46.) mit viel Glück auch markierte. Nur 29 Sekunden später nutzte Kyle Gibbons (47.) die Verwirrung in den Reihen des ECP, um auszugleichen. Danach hatten beide Teams die Entscheidung auf den Schläger – mit dem glücklicheren Ende für Peiting: 36 Sekunden vor der Sirene bugsierte Jörg Noack die Scheibe unter den Schonern von Agricola hindurch zum 6:5 ins Tor. „Der Siegtreffer so spät war zwar glücklich, aber über 60 Minuten war der Erfolg verdient“, bilanzierte Buchwieser zufrieden.

Am heutigen Dienstag folgt in Peiting Duell Nummer drei, ehe es am Freitag in Deggendorf mit Spiel vier weitergeht.

hal

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