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Lauf zur Bronzemedaille

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Die Staffel mit Franzi Aderbauer, Kathi Vogl, Lara Holzhauer und Michaela Kölbl. © TSV Peißenberg

Peißenberg – Drei perfekte Wechsel waren der Schlüssel zum Erfolg. Auf der blauen Bahn im Erdinger Stadion vor Kurzem lief das Quartett der Startgemeinschaft Ammer-Loisach-Isar in 49,33 Sekunden zur Bronzemedaille.

Die vier Läuferinnen aus Penzberg, Geretsried und Peißenberg liefen die Stadionrunde noch einmal 17 Hundertstelsekunden schneller als beim Titelgewinn im Vorjahr. Gold und Silber gingen an die Spvgg. Auerbach/Streitheim und die LG Stadtwerke München. Von der Penzberger Startläuferin Michaela Kölbl hatte Lara Holzhauer (TuS Geretsried) den Stab übernommen und an dritter Stelle liegend an Franzi Aderbauer vom TSV Peißenberg übergeben. Aderbauer konnte die dritte Position verteidigen. Der Wechsel auf Kathi Vogl (TSV Peißenberg) klappte perfekt und diese gab alles, um den Angriff von Tonoshae Mandel (LAC Quelle Fürth) abzuwehren, die die letzten 100 Meter mit beeindruckender Geschwindigkeit anlief. 39 Hundertstelsekunden Vorsprung verhalfen dem Quartett der Startgemeinschaft zur Bronzemedaille.

Am Vormittag standen die Einzelwettbewerbe über 100 m an. Vogl erreichte im ersten 100-m-Lauf der Saison in 12,51 Sekunden das Finale, konnte dort aber diese Leistung noch nicht wiederholen. 12,61 Sekunden bedeuteten Platz vier, wie der TSV Peißenberg mitteilte. „Dass Kathi hier den ersten 100-m-Wettkampf nach ihrer Verletzung gelaufen ist, da war schon das Erreichen des Endlaufs ein Erfolg“, so Trainerin Sabine Osenberg.

Für Aderbauer lief es im 100-m-Vorlauf perfekt: 12,90 Sekunden bedeuteten eine Verbesserung ihrer alten Bestleistung um 18 Hundertstelsekunden. Buchstäblich um Haaresbreite verpasste sie den Einzug ins Finale: Das Zielfoto gab den Ausschlag gegen Aderbauer, die nun innerhalb von sieben Tagen ihre persönlichen Rekorde auf beiden Sprintstrecken deutlich verbessert hat. Für Tim Osenberg war ebenfalls nach dem 100-m-Vorlauf der Wettkampf vorbei. 12,02 Sekunden reichten bei den Männern nicht für den Zwischenlauf.

Am zweiten Tag der Meisterschaft gab es ein weiteres starkes Team-Ergebnis zu feiern. Im Weitsprung der U20 erreichten Aderbauer und Vogl Rang drei und vier. Eine Woche nach ihrer Bronzemedaille im Siebenkampf gelang Aderbauer im dritten Versuch der weiteste Sprung. 5,35 Meter waren ihr bisher zweitbestes Ergebnis, und die Weite reichte zum dritten Platz, obwohl ihr Vereinskameradin Vogl im sechsten Versuch mit 5,30 Metern noch einmal nahe kam.

„Schade, heute passte der Anlauf leider nicht. Auch bei der Landung hat Kathi einige Zentimeter verschenkt,“ stellte die Trainerin fest und bedauerte die vergebene Chance auf Gold im Weitsprung.

Von Kreisbote

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