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Peißenberg Miners holen zwei Siege

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Von: Roland Halmel

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Peißenberg Miners
Neuzugang Dejan Vogl (links), der hier das 6:1 der Miners im Hinspiel bejubelt, traf im Rückspiel gleich zweimal für die Peißenberger. © Halmel

Peißenberg – Drei Punkte legten sich die Peißenberg Miners durch einen 7:1-Heimerfolg gegen die Erding Gladiators unter den Christbaum. Unmittelbar nach Weihnachten trafen beide Mannschaften erneut aufeinander. Im Rückspiel in der Weißbierstadt musste die Truppe von Coach Christian Kratzmeir zum fünften Mal in dieser Saison nachsitzen.

Nach Verlängerung durften die Miners, die im ersten Drittel schon mit 0:3 hinten lagen, noch einen 6:5-Sieg bejubeln. „Die tolle Moral spricht für die Mannschaft“, lobte Kratzmeir sein Team nach dem letzten Auswärtsspiel in diesem Jahr. Wobei er sofort kritische Worte nachschob. „Was die Jungs im ersten Drittel spielten, kann man so nicht bringen“, ärgerte er sich über den blutleeren Auftakt gegen die Erdinger, die besser aufgestellt waren als zuvor. Mit zwei Rückkehrern und der Unterstützung von Förderlizenzspielern legten die Hausherren enorm druckvoll los. Die Peißenberger erwiesen sich zumeist nur als Statisten wie beim 0:1 (7.) von Florian Zimmermann und dem 0:2 durch Philipp Michl (10.). Als dann auch noch Marko Babic (12.) nach einem groben Schnitzer der Gäste auf 0:3 stellte, schien sich eine Retourkutsche der Erdinger für die Hinspielpleite anzubahnen.

Die Kabinenpredigt von Kratzmeir in der ersten Pause zeigte dann sofort Wirkung. Tomas Rousek benötigte nur 33 Sekunden im Mittelabschnitt, um die Miners in doppelter Überzahl wieder etwas heranzubringen. Kaum wieder komplett stellte Michael Trox (23.) für die Erdinger aber sofort den alten Abstand her.

Mit einem Doppelschlag von Martin Andrä (29.) in Überzahl und Neuzugang Dejan Vogl (30.) innerhalb von nur 64 Sekunden waren die Peißenberger aber wieder im Geschäft. Auch das Unterzahltor von Zimmermann (38.) kurz vor der zweiten Drittelpause steckten die Gäste gut weg.

Im Schlussdurchgang drängten die Miners, bei denen überraschend Verteidiger Tobias Maier nach langer Pause mit einigen Einsätzen ein Comeback gab, vehement auf den Anschluss. Den besorgte dann auch Martin Andrä (46.), der einen Konter eiskalt abschloss. Kurz danach durften die mitgereisten Peißenberger Fans unter den gut 300 Zuschauern erneut jubeln, als Vogl (51.) mit seinem zweiten Treffer ausglich.

In der Schlussphase waren die Gäste am Siegtreffer näher als die Gladiators, denen spürbar die Kräfte ausgingen. Tore fielen aber keine mehr, sodass es in die Verlängerung ging, in der Niko Fissekis die Peißenberger nach 103 Sekunden zum Sieg schoss.

Im Heimspiel gegen Erding legten die Miners gut los. Nach einem starken Solo von Moritz Birkner landete die Scheibe bei Fissekis (4.), der im Nachsetzen auf 1:0 stellte. Auf der Gegenseite erwies sich dagegen Korbinian Sertl bei einigen Ausgleichschancen der Gäste als unüberwindbares Hindernis. Mit einem verdeckten Schuss markierte stattdessen Max Malzatzki (9.) das 2:0. Für die extrem effektiven Hausherren traf Sinan Ondörtoglu (17.) dann auch noch 3:0. Im Mittelabschnitt übernahmen die Peißenberger komplett das Kommando. Nach einem Bullygewinn fackelte Fissekis (28.) nicht lange, um auf 4:0 zu stellen.

Wenig später ließ der Peißenberger Topscorer mit seinem 17. Saisontor das vorentscheidende 5:0 (32.) folgen. Danach versäumten es die Miners bei Großchancen von Markus Andrä (34.), Dominik Ebentheuer (37.) und Max Willberger (38.) die Gladiatoren endgültig auszuknocken. Stattdessen brachte Babic (39.) die Gäste mit dem 5:1 heran. Sekunden vor der Sirene verhinderte Sertl mit einer Glanzparade gegen Sebastian Busch Schlimmeres.

Im Schlussdurchgang kontrollierten die Peißenberger, die wie die Erdinger aufgrund vieler Ausfälle auf zahlreiche junge Spieler setzten, über weite Strecken die Partie. Martin Andrä (45.) und Vogl (52.) ließen jedoch gute Möglichkeiten auf das sechste Tor aus, ehe der Kapitän der Hausherren noch zweimal (53.,57.) zum 7:1-Endstand zuschlug.

Nach dem Heimspiel am Donnerstag gegen Dorfen erwarten die Miners am Sonntag um 17.30 Uhr Schlusslicht Ulm.

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