„Wir haben diese persönlichen Probleme von Tomas gemeinsam versucht zu lösen, das hat aber nicht geklappt. Jetzt soll er sich bei seiner Familie komplett regenerieren“, bedauert Trainer Kratzmeir den Abschied des Tschechen enorm. „Ich bin überzeugt, dass er einer der besten Ausländer in der Bayernliga ist, nur leider konnte er sein Potenzial nur selten abrufen“, ergänzte Kratzmeir. In den 22 Spielen der Hauptrunde sammelte der 28-jährige Stürmer immerhin 41 Punkte (13 Tore und 28 Assist).
In den letzten Spielen der Peißenberger vor und nach der Corona-Pause zeigte die Formkurve von Rousek, der im Sommer mit viel Vorschusslorbeeren und großen Erwartungen vom Ligakonkurrenten Waldkraiburg an die Ammer kam, jedoch deutlich nach unten. „Die ganz Situation tut mir sehr leid, ich hätte selbst weinen können, aber für alle Seiten ist das die beste Lösung“, meinte Kratzmeir, der stets ein sehr gutes Verhältnis zu Rousek hatte.
Die Miners, die schon seit der Verletzung von Andrä auf der Suche nach Verstärkung waren, intensivieren jetzt das Sondieren des Spielermarkts, um eventuell einen Ersatz für den Stürmer zu finden. „Der Markt ist aber leergefegt“, waren die Versuche der Peißenberger laut Kratzmeir, trotz zahlreicher guter Kontakte bisher nicht von Erfolg gekrönt.
Langsam läuft den Miners dafür auch die Zeit davon, da sich am Montag, 31. Januar, das Transferfenster schließt. „Wir müssen auf alle Fälle als Team enger zusammenrücken.“ Das machte der Trainer, der aus der Corona-Quarantäne zurück ist und am Dienstag auch wieder das Training leitete, seiner Truppe schon einmal klar. Sollte es mit einer Neuverpflichtung nicht klappen, müssten die Peißenberger die Aufstiegsrunde ohne Ausländer zu Ende spielen.
Am morgigen Sonntag sind die Miners beim EHC Klostersee gefordert, der die Hauptrunde dominierte. „Klostersee ist haushoher Favorit, vor allem angesichts unserer derzeitigen Verfassung“, macht Kratzmeir deutlich.
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