Gelegenheit genutzt: 

Peißenberg verpflichtet Bayernliga-Topstürmer Tomáš Rousek

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In der Vergangenheit sorgte Tomáš Rousek als Gegner der Peißenberger für Torgefahr. In der kommenden Saison trägt er selbst das „Miners“-Trikot.
  • Roland Halmel
    VonRoland Halmel
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Peißenberg – Die ursprüngliche Planung bei den Peißenberg Miners sah eigentlich vor, ohne Ausländer in die neue Bayernligasaison zu gehen. Doch als sich die Möglichkeit ergab, Tomáš Rousek zu verpflichten, machten die Verantwortlichen Nägel mit Köpfen. „Das ist ein Kracher“, freut sich der sportliche Leiter Daniel Lenz über die Zusage des 27-jährigen Tschechen, der sich in den letzten Jahren in der Bayernliga den Ruf eines überaus torgefährlichen Stürmers erarbeite.

Nun also doch: Voraussetzung für den angekündigten Plan A, ohne Kontingentspieler in die Saison zu gehen, war, dass noch der eine oder andere hochkarätige deutsche Stürmer den Weg an die Ammer findet. Das lässt sich aber nicht so leicht in die Tat umsetzen, was die Peißenberger dazu veranlasste, einen Plan B mit Ausländer konkreter zu verfolgen. Am Donnerstag machten die „Miners“-Verantwortlichen mit Tomáš Rousek alles klar.

Der beim HC Ceske Budejovice ausgebildete ehemalige Nachwuchsnationalspieler startete seine Karriere in Deutschland in der Saison 2016/17 beim Höchstadter EC, wo er in 45 Oberligaspielen gleich 45 Scorerpunkte verbuchte. Danach ging er zweimal für den EHC Waldkraiburg mit Zwischenstationen beim Kitzbüheler EC und dem TEV Miesbach, aufs Eis.

In mittlerweile 34 Bayernligaspielen weist Rousek mit 36 Toren und 34 Vorlagen eine durchschnittliche Punktebilanz von zwei pro Spiel auf. „Diese Zahlen sprechen eigentlich für sich“, meint Eishackler-Sprecher Andreas Schugg.

Rouseks Treffer sorgten in der Vergangenheit auch bei den Peißenbergern für lange Gesichter. „Wir erinnern uns noch schmerzlich an die Relegationsspiele 2018 gegen Waldkraiburg, als Rousek mit seinen Toren stets zum Matchwinner avancierte“, gesteht Schugg. „Er passt menschlich sehr gut zu uns“, ergänzt Lenz, der überzeugt ist, dass sich Rousek schnell integriert. Dazu werden auch seine beiden ehemaligen Miesbacher Teamkollegen Martin Lidl und Niko Fissekis beitragen, die jetzt auch ins Peißenberger Trikot schlüpfen.

Freuen über diese Verpflichtung dürfen sich nicht nur die Fans der ersten Mannschaft, sondern auch die Nachwuchsspieler, da sich Rousek unter der Woche auch in den Trainings der „Young-Miners“ einbringen wird. Der Neuzugang ist indessen guter Dinge, die richtige Wahl getroffen zu haben. „Ich freue mit auch die kommende Spielzeit mit dem Peißenberger Team,“ erklärte Rousek bei einer Video-Grußbotschaft an die Fans.

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