Eishockey: Eishackler machen Einzug unter die Top-Acht perfekt

Zitterpartie beendet

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Marco Mooslechner steuerte ein Tor zum Sieg der Peißenberger gegen Bad Kissingen bei.

Peißenberg – Die Zitterpartie um den Einzug unter die besten Acht der Bayernliga hat ein Ende. Drei Spieltage vor dem Abschluss der Hauptrunde machten die Peißenberger Eishackler mit dem 4:0 Sieg beim ESC Dorfen vorzeitig alles klar, da die EA Schongau Schützenhilfe leistete und den direkten Konkurrenten aus Passau bezwang.

Der anschließende 4:2 Heimerfolg gegen den EC Bad Kissingen hatte dann eher Trainingsspielcharakter, da es für beide Mannschaften eigentlich um nichts mehr ging. „Wir sind gut aus der Kabine gekommen, im zweiten Drittel haben wir einige Chancen zu viel zugelassen, aber am Ende ließen wir nichts mehr anbrennen“, bilanzierte Eishackler-Trainer Sepp Staltmayr nach dem Spiel gegen die ersatzgeschwächten Kurstädter.

In einem von vielen Strafzeiten geprägten ersten Drittel brachte Leo Zink (7.) die Hausherren bei doppelter Überzahl in Führung. Wenig später fälschte Max Brauer (11.) einen Schuss von Manfred Eichberger zum 2:0 in den Kasten ab. Anton Zimmer (14.) brachte die Gäste danach wieder heran, ehe Marco Mooslechner (15.) mit dem 3:1 die richtige Antwort darauf gab. Im Mittelabschnitt erwies sich Bad Kissingen als spielbestimmendes Team. Felix Barth im Eishackler-Tor hielt die Führung der Hausherren jedoch fest. Beim Anschlusstreffer, erneut durch Zimmer, war er jedoch chancenlos.

Im letzten Drittel nahmen beide Mannschaften den Fuß vom Gas. Die Peißenberger verwalteten ihren knappen Vorsprung, den schließlich Florian Höfler (53.) mit dem 4:2 noch etwas ausbaute.

Zwei Tage zuvor beim Duell zweier ersatzgeschwächter Teams in Dorfen bekamen die Zuschauer im ersten Durchgang zwar einige Chancen, aber keine Tore zu sehen. Das änderte sich nach dem ersten Seitenwechsel. In Überzahl verpassten die Hausherren mehrfach den Führungstreffer nur knapp. Den erzielte stattdessen Manfred Eichberger (26.), nachdem die Dorfener den Puck vertändelten. Nach mehreren vergeblichen Powerplayversuchen durften die Peißenberger bei einem Mann weniger auf dem Eis jubeln. Höfler (28.) stellte in Unterzahl auf 2:0. Danach hagelte es Strafzeiten gegen die Hausherren. In doppelter Überzahl erhöhte Eichberger (39.) prompt auf 3:0. Kurz vor Ende war Eichberger dann auch noch maßgeblich am letzten Tor der Eishackler beteiligt. Er wurde bei seinem Solo gefoult, was den Dorfenern eine Strafzeit einbrachte. Die Überzahl nutzte Zink, auf Zuspiel von Eichberger, zum 4:0.

Am morgigen Sonntag um 18 Uhr steht nun für die Eishackler das letzte Vorrundenspiel beim Schlusslicht EV Pegnitz auf dem Programm. „Das können wir beruhigt und ohne Druck über die Bühne bringen, um dann mit voller Energie in die Verzahnungsrunde zu starten“, erklärte Eishackler-Sprecher Andreas Schugg.

Von Roland Halmel

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