Eishackler schießen Vorletzten aus Pfaffenhofen mit 8:0 ab

Mit Schützenfest ins neue Jahr

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Manfred Eichberger (Mitte) und die Peißenberger Eishackler dominierten die Pfaffenhofener fast nach Belieben.

Peißenberg – Mit einem Schützenfest starteten die Peißenberger Eishackler ins neue Jahr. Gegen den Vorletzten EC Pfaffenhofen holte die Mannschaft von Trainer Randy Neal ohne große Probleme einen 8:0 Heimerfolg mit dem sie Platz fünf verteidigten.

„Für die Zuschauer war das ein unterhaltsames Spiel mit einigen schönen Toren“, urteilte Neal. Wobei die Gäste kein wirklich ernst zu nehmender Gegner waren. „Unsere Leistung war unterirdisch“, bekannte auch ECP-Coach Michael Dippold. Die Hausherren legten gleich los wie die Feuerwehr. Fritz Stögbauer (2.) sorgte mit einem Distanzschuss schnell für die Führung.

In der Folge machten die Eishackler weiter Druck. Aus zahlreichen Chancen gelang den Peißenbergern aber nur ein Treffer. Dennis Neal (10.) erhöhte nach einer sehenswerten Kombination auf 2:0. Im Mittelabschnitt spielten die Gastgeber die überfordert wirkenden Pfaffenhofener förmlich an die Wand und jetzt passte auch die Visiereinstellung besser. Mit einem Handgelenksschuss erzielte Tyler Wiseman (25.) das 3:0. Valentin Hörndl (27.) ließ wenig später das vierte Tor folgen.

Nach einem Foul an Manfred Eichberger entschied der Unparteiische, der im ersten Drittel noch mit vielen kleinlichen Pfiffen für Unmut sorgte, auf Penalty. Eichberger verlud dabei ECP-Goalie Weiner, der mit einigen guten Paraden einen größeren Rückstand verhinderte. Sein Gegenüber Jakob Goll blieb dagegen nahezu arbeitslos. Noch vor dem letzten Wechsel machte Wiseman (39.) mit seinem zweiten Treffer das halbe Dutzend voll.

Im letzten Drittel schalteten die Eishackler dann einen Gang zurück, woraufhin Neal eine Auszeit nahm. „Weil wir zu viele Scheibenverluste hatten“, erklärte der Eishackler-Coach. Seine Worte schienen zu wirken, denn im Anschluss agierten die Hausherren wieder konzentrierter. Das machte sich auch bei der Torausbeute bemerkbar. Manuel Singer (53.), der diesmal im Sturm aufgeboten wurde, und Kapitän Florian Barth (55.) in Überzahl sorgten mit ihren beiden Treffern für den 8:0 Endstand.

Von Roland Halmel

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