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Peißenberger Eishackler verpflichten drei Stürmer aus der Region

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Peißenberg – Fast im Wochentakt vermelden die Peißenberger Eishackler derzeit Personalentscheidungen. Nachdem der Bayernligist zuletzt ein junges Quartett von Eigengewächsen als festen Bestandteil der ersten Garnitur präsentierte, folgt jetzt ein Dreierpack an echten Neuzugängen.

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1 / 4Die Peißenberger Eishacklern bekommen dreifache Unterstützung. © Archivfoto: Halmel
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2 / 4Elias Maier © Halmel
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3 / 4Florian Imminger © Halmel
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4 / 4Steven Wagner © Archivfoto: Halmel

„Das sind drei hervorragende Spieler“, freut sich Eishackler-Sprecher Andreas Schugg nach den Zusagen von Elias Maier (EHC Königsbrunn), Steven Wagner (EA Schongau) und Florian Imminger (TSV Farchant). Letzterer ist in der Region kein Unbekannter. Der 25-jährige Linksschütze, der beim SC Riessersee groß wurde, spielte eine halbe Saison beim EC Peiting und eine ganze bei der EA Schongau. Beim Landesligisten Farchant gehörte der Stürmer zu den großen Leistungsträgern. „Er ist ein absoluter Gewinn für uns“, sagt Schugg.

Imminger war sich mit den TSV-Verantwortlichen auch schnell einig. „Es muss ja von beiden Seiten her passen und nach dem Gespräch mit Trainer Randy Neal habe ich mich für Peißenberg entschieden“, berichtet Imminger, der beim SC Riessersee auch DEL2-Luft schnupperte.

Drei Spielzeiten in der Oberliga in Peiting hat Wagner in seiner Vita stehen, ehe er vor der letzten Saison zu den Mammuts wechselte. „Steven suchte eine neue Herausforderung“, meint Schugg zum Wechselgrund des Stürmers, der in der Szene als herausragender Schlittschuhläufer gilt. „Für mich ist es der richtige Schritt, um etwas Neues kennenzulernen – neue Mannschaft, neuer Verein, mit dem ich erfolgreiches Eishockey spielen möchte“, sagt der 21-jährige Angreifer, der sich auf ein Wiedersehen mit Eishackler-Kapitän Martin Andrä freut, mit dem er zusammen beim ECP spielte. „Bei Steven wissen wir genau welche Qualität wir bekommen, schließlich hat er sie bei den beiden Derbys gegen Schongau in der Hauptrunde unter Beweis gestellt“, ergänzt Schugg zu Wagner, der als selbstständiger Versicherungsfachmann in Peißenberg arbeitet.

Der dritte Neuzugang der Eishackler, Elias Maier, ist in der Marktgemeinde geboren. Der Bad Bayersoier spielte aber noch nie für die Peißenberger. Der 23-jährige Stürmer erlernte das Eishockeyspielen beim EC Peiting, bei dem aktuell auch sein älterer Bruder Simon spielt. Im Erwachsenenbereich lief er zuletzt für Königsbrunn und davor für den HC Landsberg auf. Beim HCL machte er auch Bekanntschaft mit dem aktuellen Eishackler-Coach Randy Neal, der damals sein Trainer war. „Mit ihm machte es sehr viel Spaß“, war Neal ein wichtiger Grund für Maier an die Ammer zu wechseln. Aber auch die Nähe zu seinem Heimatort Bad Bayersoien war ein nicht unerheblicher Faktor. „In Königsbrunn hat es mir gefallen, die Fahrerei war der einzige negative Aspekt“, erklärte Maier, der mit viel Euphorie an seine neue Aufgabe herangeht. „Ich möchte mit der Mannschaft möglichst alles gewinnen.“

Dieser Ansage kann auch Schugg einiges abgewinnen und gleichzeitig ist seine Vorfreude auf die drei Neu-Verpflichtungen sehr groß: „Wir sind sehr gespannt auf ihre ersten Einsätze im Eishackler-Trikot.“ Damit ist die Kaderplanung der Peißenberger, die nach den Pfingstferien ins Sommertraining starten wollen, aber noch nicht abgeschlossen. „Wir sind noch auf der Suche nach einem Stürmer und dem zweiten Torhüter“, berichtet Eishackler-Chef Norbert Ortner. Das Thema Ausländer gehen die Peißenberger weiterhin wie angekündigt sehr zurückhaltend an. „Wir werden diesbezüglich Gespräche führen, aber momentan nichts fest machen“, so Ortner.

Von Roland Halmel

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