Eishackler wollen vorne mitspielen – Nächstes Spiel gegen Geretsried

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Nach rund sechs Wochen Pause kehrt Brandon Morley an diesem Wochenende ins Team zurück.

Peißenberg – Es hätte schon alles passen müssen, damit die Peißenberger Eishackler am letzten Spieltag noch den Sprung zurück unter die Top-Sechs schaffen.

Die Schützenhilfe vom ERC Waldkraiburg, der gegen den Konkurrenten aus Erding gewinnen hätte müssen, blieb aber aus. Damit war die 4:5-Niederlage der Peißenberger beim HC Landsberg nebensächlich. Wichtig war für Eishackler-Coach Rainer Höfler vielmehr der Auftritt seiner Mannen nach einem 0:4-Rückstand. „Ich bin total stolz auf die Mannschaft“, lobte Höfler die Aufholjagd seines Teams, das ausgleichen konnte und fast noch in der regulären Spielzeit den Sieg geholt hätte. „Nach dieser Leistung gehe ich mit einem guten Gefühl in die Abstiegsrunde“, sagt Höfler.

Zuversichtlich stimmt ihn, dass er jetzt endlich wieder auf die volle Besetzung zurückgreifen kann, da auch der lange verletzte Brandon Morley ins Team zurückkehrt. „Als wir zu Saisonbeginn komplett waren, haben wir auch gegen alle Mannschaften aus der unteren Tabellenhälfte gewonnen“, erklärt Höfler. Die Pleiten gegen die gleichen Gegner im Spätherbst und im Hauptrundenendspurt führt er vor allem auf die personelle Schwächung zurück.

Ein richtiges Debakel erlebten die Eishackler damals bei der 3:8-Heimniederlage gegen die River Rats Geretsried. Am morgigen Sonntag um 18 Uhr besteht für die Peißenberger nun in Geretsried die Gelegenheit zur Wiedergutmachung. Damit wollen die Eishackler die Basis für eine gute Abstiegsrunde legen, für die Höfler eine klare Zielsetzung hat. „Wir wollen Platz eins oder zwei“, sagt der TSV-Coach. Sein Team würde sich damit für die Pre-Playoffs qualifizieren, in denen es gegen einen der beiden Letztplatzierten der Aufstiegs-Zwischenrunde um einen Platz in den Playoffs gehen wird.

Von Roland Halmel

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