Glücksgriff der Offensive

Miners angeln sich Niko Fissekis vom Bayernliga-Topteam Miesbach

Athanasios „Niko“ Fissekis auf dem Eis.
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Athanasios „Niko“ Fissekis stürmt in der kommenden Saison für die Peißenberg Miners.
  • Roland Halmel
    VonRoland Halmel
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Peißenberg – In der Defensive sind die Peißenberg Miners in der kommenden Saison personell sehr gut aufgestellt. Dünn besetzt ist dagegen noch der Angriff. Deshalb war der Bayernligist zuletzt intensiv auf der Suche nach Verstärkung.

Und das Werben um Neuzugänge war jetzt auch von Erfolg gekrönt. Athanasios Fissekis wechselt vom TEV Miesbach an die Ammer. „Das ist ein echter Glücksgriff“, freut sich Miners-Sprecher Andreas Schugg über die Zusage des 26-jährigen gebürtigen Bad Tölzers mit griechischen Wurzeln. Sieben Jahre stürmte Fissekis, den alle nur Niko nennen, für die Miesbacher. Für die neue Saison bekam der Angreifer, der in 206 Partien für den TEV 102 Tore und 103 Assists erzielte, aber keinen neuen Vertrag mehr. „Ich habe mich dann umgehört, als der Kontakt zu den Miners-Verantwortlichen zustande kam, haben sich gleich alle sehr bemüht um mich, das habe ich sehr geschätzt“, berichtete Fissekis.

Nach Gesprächen mit dem neuen Miners-Coach Christian Kratzmeir und dem sportlichen Leiter Daniel Lenz, waren sich beide Seiten dann auch sehr schnell einig. „Mit seiner guten Ausbildung im Tölzer Nachwuchs, seiner Erfahrung in der Oberliga und die letzten Jahre auf höchstem Bayernliga-Niveau ist Niko ein enormer Gewinn für unser Team“, freute sich auch Kratzmeir über die Verpflichtung. „Ich bin überzeugt, dass er menschlich auch sehr gut ins Team passt und er scheut sich auch nicht Verantwortung zu übernehmen“, ergänzte Kratzmeir.

Die menschliche Komponente war auch für Fissekis ein wichtiger Faktor. „In Miesbach gab es mit allen Mitspielern ein freundschaftliches Verhältnis auch im privaten Umgang miteinander und es war immer genauso familiär wie hier in Peißenberg. Das schätze ich sehr“, sagte Fissekis, der bei den Miners nicht mit seiner Stamm-Rückennummer 95 (sein Geburtsjahr) auflaufen wird, die schon seit Jahren Moritz Birkner trägt. „Es kam zwar die Idee auf, die Nummer ‚Auszufischen‘, aber ich halte mich da lieber zurück und will keinem seine Nummer wegnehmen.“ Der Miners-Neuzugang wird stattdessen mit der „20“ antreten.

Jetzt brennt Fissekis darauf sein neues Team baldmöglichst kennenlernen zu können. „Ich kann es kaum erwarten, bis es wieder los geht und nach den sieben Jahren in Miesbach freue ich mich auf die neue Herausforderung“, meint der Bad Tölzer, der bei einer Größe von 1,75 Metern 83 Kilogramm auf die Waage bringt.

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