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Peißenberger Miners gewinnen gegen Ulmer

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Von: Roland Halmel

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Peißenberger Miners
Sinan Ondörtoglu steuerte zwei Tore zum Peißenberger Kantersieg in Ulm bei. © Halmel

Peißenberg – Plus Minus zehn Leute ist die übliche Stärke von Teams in den Eishockey Hobbyligen. In der Bayernliga ist so eine dünne Besetzung eher die Ausnahme. Eine solche bildeten Donau Devils Ulm/Neu-Ulm am Mittwoch beim Nachholspiel gegen die Peißenberg „Miners“.

Die Schwaben brachten nur elf Feldspieler zusammen und die waren gegen die ebenfalls ersatzgeschwächten Peißenberger völlig chancenlos. Die „Miners“ hatten dank der Unterstützung aus der U20 einen 19-Mann Kader plus zwei Torleute zur Verfügung und der ließ dem Schlusslicht beim 8:1 Sieg keine Chance. Die Partie begann mit deutlicher Verspätung, da die Truppe von Trainer Christian Kratzmeir angesichts der winterlichen Straßenverhältnisse und Staus fast vier Stunden unterwegs war.

Das Spiel begann verhalten. Mitte des ersten Durchgangs schalteten die Gäste einen Gang hoch. Sinan Ondörtoglu (11.) und Niko Fissekis (15.) schossen den Tabellendritten mit einem Doppelschlag dann auch mit 2:0 in Front. Im Mittelabschnitt ließen es die Peißenberger wieder etwas ruhiger angehen. Prompt kamen die Hausherren durch einen Überzahltreffer von Matteo Miller (30.) auch wieder heran. Das ärgerte Kratzmeir aber weniger als die davor ausgesprochene Spieldauerstrafe (26.) gegen Dominik Ebentheuer. „Die war sehr fragwürdig“, grummelte Kratzmeir. Danach zogen die „Miners“ die Zügel wieder an. Martin Lidl (36.) im Powerplay und Ondörtoglu (37.) bauten den Vorsprung auf drei Tore aus.

Im Schlussdurchgang gingen die dezimierten Hausherren langsam die Kräfte aus. Die Peißenberger machten dagegen mit vier Reihen ordentlich Druck und das zahlte sich auch aus. Zweimal Tomas Rousek (44., 60.) sowie Youngster Dennis Degenstein (51.) und Tobias Estermaier (58.) sorgten mit ihren vier Toren noch für ein standesgemäßes Ergebnis gegen den Tabellenletzten.

Am gestrigen Freitag waren die Peißenberger jetzt in einer vorgezogenen Partie beim ESC Kempten zu Gast. Am morgigen Sonntag (17.30 Uhr) steht dann der Auftritt beim Vorletzten den EC Pfaffenhofen, auf dem Programm. Ab Dienstag hoffen die Miners dann wieder in der eigenen Eishalle trainieren zu können, sofern die sinkende Tendenz bei den Inzidenzzahlen anhalten sollte.

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