ECP zieht in die nächste Runde ein

Jetzt geht's im Norden weiter

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Eine sehr spannende Serie hat der ECP in Spiel vier entschieden. Anton Saal (links) landete mit seinem Empty-Net-Goal (59.) den entscheidenden Treffer.

Peiting – Ein mögliches fünftes Spiel war gar nicht mehr notwendig, denn schon in Spiel vier gegen den Deggendorfer SC sicherte sich der EC Peiting das Ticket für die nächste Oberliga-Playoff-Runde. Mit einem 3:6-Erfolg in Niederbayern sorgte der ECP für den 3:1-Sieg in der Viertelfinalserie Süd (beste acht Südteams) und dem Einzug ins Playoff-Viertelfinale (beste acht Oberligateams deutschlandweit) – dann verzahnt mit der Oberliga Nord. Dort wartet der Zweitbestplatzierte aus den Nord-Playoffs, die noch bis einschließlich nächstes Wochenende ausgespielt werden. Der ECP startet ab 31. März in seine nächste Serie.

In seinen entscheidenden Serien-Auftritt in Deggendorf startete Peiting überaus druckvoll. Auf Zuspiel von Dominic ­Krabbat brachte Simon Maier (4.) die Gäste schon früh in Führung. Milan Kostourek (5.) verpasste es danach, bei seinem Solo nachzulegen. Erst dann fanden die nervösen Hausherren besser ins Spiel und schon gelang der Ausgleich: Im Nachschuss besorgte Sergej Janzen (6.) erst das 1:1, ehe dieser kurz darauf in Überzahl noch zum 2:1 (9.) abstaubte. Peiting brauchte eine Weile, um sich zu erholen, schlug dann aber im Mittelabschnitt zurück: Bei einer 4:3-Überzahl markierte Krabbat (26.) das 2:2. Und auch im folgenden Powerplay zeigten sich die Gäste effektiv, als ­Lukas Gohlke (31.) einen Distanzschuss von Brad Miller zum 2:3 ins Tor abfälschte. Für die rund 50 mitgereisten ECP-Fans unter den etwa 1 200 Zuschauern kam es danach sogar noch besser, da ­Martin ­Andrä (36.) vor der zweiten Drittelpause noch auf 2:4 erhöhte.

Im Schlussdurchgang beschränkten sich die Peitinger lange Zeit geschickt darauf, den Vorsprung zu verwalten. Miller und Krabbat verpassten es bei einer Zwei-gegen-Eins-Situation, für den ECP den Sack zuzumachen. Stattdessen öffnete Mychal Monteith (58.) den Hausherren mit dem 3:4-Anschlusstreffer kurzzeitig noch einmal die Türen. Deggendorfs Coach John Sicinski ging nun volles Risiko und nahm seinen Torhüter vom Eis. Anton Saal (59.) mit einem Empty-Net-Tor zum 3:5 entschied die Partie dann endgültig zu Gunsten der Peitiger. Den Schlusspunkt setzte Dominic Krabbat: Er machte 30 Sekunden vor der Sirene noch das halbe Dutzend voll.

hal

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