Sieg gegen Selb

EC Peiting ist fit für die Play-Offs

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Nach seiner Sperre gegen Freiburg erzielte Lubos Velebny gegen Selb das wichtige 1:1 der Peitinger.

Peiting – Einen Vorgeschmack auf die am kommenden Dienstag mit einem Heimspiel beginnenden Play-Offs bekam der EC Peiting im vorletzten Auswärtsspiel der Vorrunde beim VER Selb geboten. Vor rund 2600 Fans boten beide Teams eine hochklassige Partie, in der die Peitinger das bessere Ende für sich hatten.

Nach fünf Auswärtsniederlagen in Folge beendete der ECP mit einem 4:2-Sieg die Durststrecke in der Fremde und vergrößerte damit die Chance, die Runde als Erster abzuschließen. „Das war ein sehr gutes und ausgeglichenes Spiel, bei dem wir am Ende das Quäntchen mehr Glück hatten“, resümierte Coach Peppi Heiß zufrieden. 

Sein ersatzgeschwächtes Team – es fehlten Anton Saal (gesperrt), Manfred Eichberger (verletzt) und Thomas Zeck (krank) – geriet früh in Rückstand. Florian Hechenrieder im ECP-Kasten ließ einen Schuss von Sebastian Lehmann (4.) durch die Fanghand rutschen. Die Antwort der Gäste folgte jedoch umgehend. Lubos Velebny (5.) nutzte die freie Schussbahn und versenkte die Scheibe im Winkel zum 1:1. 

In der Folge lieferten sich beide Teams einen offenen Schlagabtausch. In Überzahl erspielten sich die Hausherren einige gute Möglichkeiten. Hechenrieder machten seinen Patzer mit einigen starken Paraden dann aber wieder gut. 

Im zweiten Drittel wurde die Partie etwas zerfahren. Um jeden Puck wurde hart gekämpft. Torchancen ergaben sich aber seltener. Eine der wenigen verwertete Kyle Piwowarczyk (37.) zum 1:2. Die Reaktion des ECP kam jedoch postwendend. Josh Gillam (39.) glich zum 2:2 aus. 

 Im Schlussdrittel bedrängten die Hausherren den Peitinger Kasten. Hechenrieder ließ sich jedoch nicht überwinden. Kurz vor dem Ende kassierten die Selber dann eine umstrittene Strafzeit. Die nutzte Florian Simon (59.) zur erstmaligen ECP-Führung. Andreas Pufal sorgte neun Sekunden vor der Sirene zum 4:2 in den verwaisten Kasten der Hausherren für die Entscheidung.

 „Ich bin stolz, dass unsere jungen Spieler ihren Job 60 Minuten super gemacht haben“, meinte Heiß danach erleichtert. Sein Team gastiert am morgigen Sonntag (18 Uhr) zum Abschluss der Vorrunde in Füssen. Möglicherweise entscheidet der Ausgang der Partie auch den Gegner der Peitinger in der ersten Play-Off Runde. hal

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