Sieg gegen den SC Riessersee

EC Peiting punktet im Derby-Doppel

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Bei seinen ersten beiden Partien erwies sich Neuzugang Thomas Schmid gleich als Verstärkung für Peitings Abwehr.

Peiting – Der erste Sieg in der Meisterrunde ist unter Dach und Fach. Mit kleinem Kader hat sich der EC Peiting gegen den SC Riessersee nach zweimaligen Rückstand 4:2 durchgesetzt. Zwei Tage zuvor hatte es beim EV Füssen noch eine 2:6-Niderlage gegeben.

Wie es sich für ein Derby gehört, legten sowohl der ECP als auch der SCR ohne große Vorlaufzeit munter los. Thomas Heger verzeichnete nach 75 Sekunden die erste Chance der nach wie vor stark ersatzgeschwächten Peitinger. Im Gegenzug traf Dennis Lobach den Pfosten.

Kurz danach durften die SCR-Fans unter den über 1.000 Zuschauern jubeln, da Thomas Radu (3.) die Scheibe zum 0:1 über die Linie stocherte. Nach einer abgewehrten Möglichkeit von Anton Saal lenkte der Rückkehrer einen Distanzschuss von Andreas Feuerecker aber zum 1:1 (7.) und der schnellen Antwort ins Gehäuse. In der ersten Überzahl verpasste Florian Stauder (11.) die Führung nur knapp. Den anschließenden SCR-Konter schoss Eetu-Ville Arkiomaa vorbei.

Danach ging es flott hin und her. Im Powerplay der Riesserseer lag das zweite Gästetor dreimal in der Luft. Es schepperte aber erst, als der ECP wieder komplett war: Moritz Miguez (18.) traf. Kurz vor der Pause vergab Saal (19.) den Ausgleich.

Dieser fiel dann kurz darauf doch: Ein Schuss von Ty Morris blieb auf der Linie liegen, Max Schäffler (21.) schob ein. Die nächsten großen ECP-Gelegenheiten ließen Stauder (31., 35.) und Pius Seitz (32.) aus. Bei einem Riesserseer Überzahl-Konter parierte Florian Hechenrieder gegen Victor Östling (39.).

Der Schlussdurchgang startete wunschgemäß: In Überzahl gelang Morris (43.) das 3:2. Während eines SCR-Powerplays verhinderte Hechenrieder mit einem Riesen-Save den Ausgleich. Danach standen die Peitinger in der Abwehr sehr sicher.

Chancen für die Werdenfelser, die im Laufe der Partie deutlich nachließen, blieben so bis auf ein Gewühl vor dem ECP-Kasten (54.), das Hechenrieder entschärfte, Mangelware. Wenig später sorgte Stauder (57.) bei einem Konter für das 4:2 und die Entscheidung.

„Die Mannschaft zeigte Moral, Charakter und taktische Disziplin, lobte ECP-Coach Sebastian Buchwieser nach dem Heimerfolg, mit dem der Vorsprung auf einen Nicht-Playoff-Platz auf sieben Punkte wuchs. „Wir haben den SCR von unserem Tor weggehalten und uns wenige Scheibenverluste im eigenen Drittel erlaubt.“

Ungünstiger Verlauf

Weniger erfreulich lief der Freitag in Füssen. Das Duell zweier ersatzgeschwächter Teams bot anfangs nur wenige Höhepunkte. Beide Teams riskierten wenig und bevorzugten eine defensive Spielweise. Kurz nachdem die Hausherren ein Unterzahlspiel unbeschadet überstanden hatten, traf Marc Besl (14.) bei einem Konter zur EVF-Führung.

Nur 18 Sekunden später schlug es erneut hinter Hechenrieder ein, da Marc Hofmann (14.) aus einem Gewühl abstaubte. Anfangs des Mittelabschnitts hatte dann ECP-Kapitän Andreas Feuerecker Pech, als sein Schuss an die Latte knallte. Im Gegenzug gelang Nikita Naumann (23.) das 0:3.

Kurz danach erwischte es die Gäste noch heftiger: In eigener Überzahl kassierten sie zwei Gegentreffer durch Besl (27.) und Dejan Vogl (28.). Buchwieser wechselte danach den Torhüter, Andreas Magg übernahm. Tatsächlich gab Thomas Hegers Treffer (31.) Auftrieb und Saal (52.) verkürzte auch noch auf 2:5. Kurz vor Schluss markierte Besl (57.) in den verwaisten Peitinger Kasten aber den 2:6-Endstand. „Das Ergebnis fiel höher aus, als das Spiel war“, meinte Buchwieser danach.

Mit seinem Team geht es am Freitag (20 Uhr) zu den Eisbären Regensburg.

hal

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