Niederlage in Regensburg, Sieg über Weiden

Drei Punkte im Oberpfälzer-Doppel für den EC Peiting

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Thomas Heger schnürte beim 5:2 gegen Weiden gleich einen Dreierpack.

Peiting – Ein Sieg war das Ziel des EC Peiting am letzten Wochenende und diese Vorgabe hat die Mannschaft von Trainer Sebastian Buchwieser auch erreicht: Auf eigenem Eis gelang gegen den EV Weiden ein 5:2. Zwei Tage zuvor unterlagen die Peitinger beim zweiten Oberpfälzer Club, dem EV Regensburg, noch mit 1:2

„Das war ein wichtiges Spiel und ein verdienter Sieg“, urteilte Buchwieser nach dem Heim­erfolg gegen Weiden, der seinem Team neun Punkte Vorsprung auf einen Nicht-Playoff-Platz bringt. „Wir haben sehr gut und konzentriert angefangen und den Gegner kaum zur Entfaltung kommen lassen“, fasste der Coach das erste Drittel vor 575 Zuschauern zusammen.

Das Problem war nur: Bis auf den schön herausgespielten Führungstreffer durch Simon Maier (5.) sprang lange zu wenig heraus. Zweimal Geburtstagskind Ty Morris sowie einmal Florian Stauder ließen Großchancen ungenutzt. Danach verzeichneten auch die Gäste durch Neuzugang Tomas Knotek und Top­scorer Tomas Rubes gute Möglichkeiten, die ECP-Goalie Florian Hechenrieder vereitelte. Kurz vor der Pause erhöhte Thomas Heger dann doch noch per Bauerntrick zum 2:0 (20.).

Im zweiten Abschnitt ließen beide Teams zunächst wenig zu. Die Peitinger kontrollierten weitgehend das Geschehen, ein Abspielfehler von Morris, den Marco Pronath mit dem Anschlusstor (31.) bestrafte, holte die Gäste aber zurück. Kurz danach patzte Brad Miller: Sein verlorener Zweikampf brachte Pronath erneut in Schussposition und schon stand es 2:2 (34.).

Die Peitinger erholten sich von diesem Blackout aber recht schnell. Einen Schuss von Stauder lenkte Heger (37.) mit dem Schlittschuh ins Tor. Weil dabei keine aktive Bewegung vorlag, erkannte der Schiedsrichter den Treffer nach kurzer Diskussion an. Weitere gute Möglichkeit durch Andreas Feuerecker, Lukas Gohlke und Stauder brachten nichts.

Im Schlussdurchgang verteidigten die Peitinger stabil. Einen Konter verwertete Heger (49.), den Morris maßgenau bediente, zum 4:2. In der Schlussphase hatten die Hausherren bei zwei Großchancen von Rubes und einem Pfostentreffer von Pro­nath Glück. Wenig später machte Maier per Empty-Net-Goal zum 5:2 (60.) alles klar.

Ungekrönter Start

In Regensburg verpassten Heger und Dominic Krabbat es bei großen Möglichkeiten, den starken Peitinger Start zu belohnen. Die dadurch ungeschorenen Eisbären kamen besser ins Spiel, das zunehmend ruppiger wurde. Eine Strafzeit gegen die Gäste kurz vor Drittelende nutzte Nikola Gajovsky (20.) zum Regensburger Führungstreffer.

Zu Beginn des Mittelabschnitts verhinderte Hechenrieder Schlimmeres, als er gegen Erik Keresztury (21.) stark parierte. Wenig später schlugen die Gäste ebenfalls in Überzahl zu, als Simon Maier im ersten Spiel nach seiner Verletzungspause zum 1:1 ausglich (27.).

In der Folge ging es hin und her. Hechenrieder ließ sich aber ebenso wenig überwinden, wie Regensburgs Peter Holmgren. Erst in doppelter Unterzahl musste sich Peitings Schlussmann geschlagen geben, als Petr Heider (39.) einen Schlagschuss versenkte.

Im Schlussdrittel lieferten sich beide Mannschaften eine umkämpfte Partie mit einigen Nickligkeiten. Weil die Regensburger einige gute Möglichkeiten ausließen, drängte Peiting in den letzten Minuten nochmals vehement auf den Ausgleich. 145 Sekunden vor der Sirene nahm Coach Buchwieser nach einer Auszeit Hechenrieder vom Eis. Trotz der Überzahl gelang aber kein Treffer mehr. „Für unsere Besetzung war das eine gute Leistung“, bilanzierte Buchwieser danach.

Am Freitag (19.30 Uhr) ist sein Team bei den Starbulls Rosenheim gefordert.

hal

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