Verfolger Günzlhofen abgefertigt

Peitings klarer Sieg im Kreisliga-Spitzenspiel

Lotter Fußball Kreisliga Peiting
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Peitings Torjäger Matthias Lotter (rotes Trikot) traf gegen Günzlhofen doppelt.
  • Roland Halmel
    VonRoland Halmel
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Landkreis – Die Rückrunde begann für den TSV Peiting so wie die Hinrunde: Mit einem Sieg gegen den VSST Günzlhofen. Das 5:1 zuhause im Spitzenspiel fiel im Vergleich zum knappen 1:0 im ersten Duell aber wesentlich deutlicher aus. Den Schwung aus dem letzten Heimerfolg gegen Moorenweis konnte derweil der TSV Bernbeuren nicht mitnehmen. Bei Jahn Landsberg unterlag die Elf von Interimscoach Martin Kindermann mit 0:2. Das Gewinnen nicht verlernt hat der TSV Altenstadt, der nach drei Niederlagen in Folge durch einen 2:0-Heimerfolg gegen den FC Eichenau in die Erfolgsspur zurückkehrte. Überhaupt nichts zu melden hatte der stark ersatzgeschwächte TSV Peißenberg im Heimspiel gegen den ASV Habach, das mit einer 0:7-Packung endete.

„Das war die richtige Reaktion auf die Niederlage in Penzing“, freute sich Fabian Melzer. Zwar trat Günzlhofen nicht in Bestbesetzung an, „trotzdem war das eine souveräne Leistung und ein verdienter Sieg“, meinte Peitings Trainer, dessen Elf gleich schwungvoll loslegte. Die zweite Gelegenheit verwertete Matthias Lotter (15.) zum 1:0.

Eine Viertelstunde später folgte fast eine Kopie des Führungstreffers: Andreas Neumeier, der auf der linken Außenbahn viel Betrieb machte, legte zurück auf Christoph Enzmann (33.), der einschoss.

Aus der Kabine kamen die Peitinger mit enormem Schwung. Nach einer Balleroberung erhöhte Lotter auf 3:0 (47.). Als Günzlhofen das Spielgerät nicht aus der Gefahrenzone brachte und auch noch Benedikt Multerer traf (54.), war die Partie gelaufen. Daran änderte auch der schmeichelhafte Foulelfmeter, den Quendrim Beqiri (65.) versenkte, nichts.

Nach der Verletzung von Günzlhofens Serkan Türkhan kam etwas Hektik auf. Die Peitinger ließen sich aber nicht beirren. Multerer, der bei einem Befreiungsschlag des Gästekeepers Nico Theiß vom Ball getroffen wurde, erhöhte mit etwas Glück nach einem Pfostenabpraller noch auf 5:1 (79.).

Bernbeuren ohne Lösung

In Landsberg lag Bernbeuren früh zurück. Luis Dillinger (6.) nutzte die erste Möglichkeit. Die Gastgeber verlegten sich danach auf die Defensive. Der TSV verfügte über deutlich mehr Spielanteile. Zwingende Aktionen gab es aber kaum. Nach der Pause drängten die Bern­beurer weiter auf den Ausgleich, der trotz einigen Möglichkeiten nicht fiel. Auch die Überzahl nach der gelb-roten Karte (86.) gegen Alex Baumgartl brachte nichts. Stattdessen nutzten die Platzherren einen Konter durch Niko Liatsopoulos (95.) zum 2:0-Endstand. „In der Offensive haben uns einfach die Lösungen gefehlt“, bedauerte Trainer Kindermann.

Sieg für die Moral

Dem TSV Altenstadt spielte die frühe Führung durch Tobias Graun (12.) in die Karten, die Schönach-Elf dominierte klar und kam zu einigen hochkarätigen Chancen. Aber nur noch Spielertrainer Christoph Schmitt traf mit einem sehenswerten Heber aus 30 Metern zum 2:0 (28.). „Zur Halbzeit hätten wir deutlicher führen müssen“, konstatierte er. Nach der Pause brannte aber nichts mehr an, da Eichenau nicht wirklich viel einfiel. „Für die Moral war der Sieg enorm wichtig“, zeigte sich Schmitt erleichtert.

Peißenberger Packung

Die Partie zwischen Peißenberg und Habach begann munter, das 0:1 durch Maxi Feigl (16.) steckte der TSV gut weg. Nach weiteren Möglichkeiten lief die Partie aber immer mehr in eine Richtung. Felix Habersetzer traf noch dreimal (33.,43.,46.) und die Gäste spielten weiter nach vorne, während Peißenberg nur noch verteidigte und nach der Pause zu keiner zwingenden Aktion mehr kam. Felix Zanger (79.) und Tobias Habersetzer (86.,86.) mit einem Doppelpack innerhalb einer Minute ließen es deutlich werden. „Wir konnten unsere Ausfälle nicht kompensieren“, gestand Peißenbergs Coach Florian Heringer nach der Klatsche. „Jetzt müssen wir halt in den letzten beiden Spielen was holen“, hofft er, die Abstiegsplätze noch vor der Winterpause zu verlassen.

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