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Playdown-Auftakt zwischen Schongau und Dorfen heftig umkämpft

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Schongaus Ronald Dvonc und Dorfens Andreas Attenberger im Zweikampf. Dass es um einiges geht, verdeutlichte schon das erste Playdown-Wochenende. © Halmel

Schongau – Dass Teammanager Martin Resch mit seiner Einschätzung, die Playdowns zwischen seiner EA Schongau und dem ESC Dorfen werden ganz enge, richtig liegt, hat sich bewahrheitet: Im Anschluss an eine 5:3-Niederlage am Freitag lieferten die Mammuts den Eis­piraten am Sonntag ein Wahnsinnsspiel – samt 8:7-Sieg nach Verlängerung.

Kann man seinen Hattrick emotionaler schnüren? Zwei Tore hat Daniel Holzmann am Sonntag schon erzielt, als er sich nach knapp siebeneinhalb Minuten Overtime ins Dorfener Drittel aufmacht, zum Tor zieht und dann auch noch Torwart Simon von Fraunberg spielentscheidend überwindet.

Nach einem dominanten ersten Durchgang, den Friedrich Weinfurtner (12.) und in Überzahl Maximilian Mewes (17.) mit Treffern belohnt hatten, schließt Dorfen durch Bastian Rosenkranz (21.) auf, vorausgegangen war ein ungewollter Assist des Schiris. Jakub Muzik (28.) erhöht bei doppelter Überzahl wieder, doch Dorfens frisch eingebürgerter Tomas Vrba (34.) in Über- und Lukas Miculka in Unterzahl (35.) gleichen binnen einer guten Minute aus.

Auch wenn Tobias Turner in diesem Powerplay noch das 4:3 gelingt, endet das Drittel durch einen weiteren Doppelschlag innerhalb von 46 Sekunden durch Andreas Attenberger, wieder in Überzahl, (39.) und Vrba (39.) mit 4:5. Bei dieser hohen Schlagzahl bleibt es, obwohl die EAS gerade erst eine Grippewelle durchleidet und Dorfen sogar nur 13 Feldspieler aufbietet: Auf Holzmanns Ausgleich (43.) bei Vier-gegen-Vier lässt Sebastian Sutter zwei Minuten später wieder die Führung folgen.

Und die Special Teams bleiben im Fokus. Statt davonzuziehen muss Schongaus Powerplay einen Treffer Miculkas hinnehmen (48.). Fünf Minuten vor Ende schließt Holzmann einen Sturmlauf erfolgreich ab. Den erneuten Ausgleich Miculkas verhindert Torwart Daniel Blankenburg noch, als er dessen Penalty abwehrt. Weil der Schiedsrichter neben dem Strafschuss auch eine zweiminütige Strafe verhängt, muss die EAS ihren Vorsprung aber in Unterzahl verteidigen. Das schlägt fehl, als Florian Ullmann (59.) verdeckt von der blauen Linie abzieht. Doch am Ende wird dank Holzmanns Treffer alles gut – vorerst. Denn will die EAS die Klasse halten, muss mindestens ein Auswärtssieg her. Die nächste Gelegenheit bietet sich am Freitag (20 Uhr) in Dorfen.

Eiskalte Piraten

In die Playdowns gestartet war die EAS in Dorfen ohne die kranken Simon Maucher, Simon Fend, Weinfurtner, Lukas Müller, Richard Schratt, Tobias Findl und Tobias Dressel. Markus Güßbacher, hochgezogen aus der Reservemannschaft, trifft (5.), doch Saluga gleicht schnell aus (6.). Bis zehn Minuten vor Schluss treffen nur noch die Eis­piraten, während die Mammuts ihre Chancen vergeben. Rosenkranz per Doppelschlag (37., 38.), Miculka (43.) und im Power­play Saluga (46.) stellen auf 5:1. Zu allem Überfluss verletzt sich auch noch Tobias Zimmert. Muzik bei doppelter (50.) und Holzmann bei einfacher Überzahl (56.) läuten keine Aufholjagd mehr ein.

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