Starker Pokalauftritt gegen Landesligisten

Peißenberger Handball-Damen müssen sich im Finale geschlagen geben

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Julia Brauer war im Rückraum der Peißenberger kaum zu bremsen.

Peißenberg – Drei Wochen vor dem Saisonstart in der Bezirksoberliga präsentierten sich die Peißenberger Handball-Damen bereits in guter Form.

In der zweiten Runde des Molten-Pokals schafften es die Schützlinge von Trainer Christian Führer beim Heimturnier in der Glück-Auf-Halle bis ins Finale. Dort mussten sie dem Landesligisten TSV Simbach bei der 25:33 (11:16)-Niederlage knapp den Vortritt überlassen. „Die Mannschaft hat sich gut verkauft,“ bilanzierte Führer danach zufrieden.

Im Halbfinale bekam es sein Team mit dem HCD Gröbenzell 2 zu tun, der ebenfalls in der Landesliga beheimatet ist. Gegen die HCD-Reserve, die wie die Peißenbergerinnen nicht in Bestbesetzung antrat, erwischten die Gastgeberinnen einen guten Start. Nach ihrer Drei-Tore Führung kamen die körperlich überlegenen Gäste erst langsam ins Spiel. Mitte der ersten Hälfte zog Gröbenzell dann auch vorbei.

Die TSV-Frauen ließen sich davon aber nicht verunsichern. Durch Tore von Steffi Führmann und Julia Brauer erkämpften sie sich schnell die Führung zurück. Bis zum 19:18 (41.) blieb die Partie spannend. Mit einer 7:1 Serie innerhalb von sieben Minuten sorgten die Peißenbergerinnen dann für die Vorentscheidung.

In der Schlussphase bauten die TSV-Damen ihren Vorsprung sogar noch aus, so dass am Ende ein klarer 34:25 (12:11)-Erfolg gegen den Landesligisten zu Buche stand.

Im Finale trafen sie dann auf Simbach, die sich zuvor gegen den TSV München Ost (Landesliga) 34:29 durchgesetzt hatten. Im überaus fairen Endspiel mit nur einer Zeitstrafe lagen beide Teams bis zum 7:7 (18.) gleich auf. Eine Schwächephase der Peißenberger Damen nutzte Simbach im Anschluss, um sich mit sieben Toren abzusetzen. Nach der Pause starteten die Gastgeberinnen eine Aufholjagd, die sie beim 20:18 (43.) auch wieder auf Schlagdistanz heranbrachte.

„Der Anschlusstreffer wäre danach möglich gewesen, und dann wäre Simbach vielleicht nervös geworden“, erklärte Führer. Bis zehn Minuten vor Schluss blieb es spannend. Mit sieben Toren innerhalb von fünf Minuten machten die Gäste dann aber alles klar. Simbach zog somit als Turniersieger in die dritte Runde ein.

Von Roland Halmel

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