Raisting lässt im Pokal nichts anbrennen – Klarer Erfolg bei Bernbeuren

Nicht überragend, aber gut

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Viktor Neveling (links) und die anderen Raistinger hatten die Bernbeurer meist gut im Griff.

Raisting – Relativ locker überstand der SV Raisting das Gruppenfinale im Pokal. Beim TSV Bernbeuren setzte sich der Bezirksligist klar mit 3:0 durch und zog damit ins Halbfinale des Kreises Zugspitze ein.

„Das war zwar keine überragende Vorstellung, aber das Spiel war deutlich besser als der letzte Pokaleinsatz in Peiting“, urteilte SVR-Coach Johannes Franz nach dem Auftritt beim Kreisligaaufsteiger. „Wir haben meist nur das Nötigste gemacht und das Tempo war auch nicht wirklich hoch“, ergänzte Franz. Sein Team startete engagiert in die Partie. Pascal Beausencourt (12.) und Kevin Enzi (19.) kamen gleich zu Chancen. Dazwischen verzeichneten auch die Hausherren eine gute Möglichkeit durch den Lattentreffer von Roman Lerchenmüllers Schlenzer (15.) nach einer Ecke. Im Anschluss lieferten sich beide Mannschaften einen ausgeglichenen Vergleich mit viel Kampf – vor allem im Mittelfeld. Offensiv meldeten sich die Raistinger zwischendurch mit einem Schuss von Andreas Heichele (34.) zu Wort. Kurz vor dem Wechsel zielte Heichele bei einem Freistoß besser. Aus 22 Metern schlug das Leder zum 1:0 (45+1).ein. Nach dem Wechsel kontrollierten die Raistinger weitgehend das Geschehen. Die Bernbeurer kamen zu keiner einzigen Torchance. „Defensiv standen wir ganz gut“, urteilte Franz. Nach einem Solo von Beausencourt (59.), der an Kavecky scheiterte, sorgten die Gäste mit einem mustergültigen Konter für die Vorentscheidung. Heichele setzte sich gegen TSV-Kapitän Thomas Schmölz durch und sein Zuspiel versenkte Dennis Greis zum 2:0 (64.). Danach passierte nicht mehr viel. Eine zu kurz geratene Kopfballabwehr von Roman Lerchenmüller bügelte Kavecky gegen (78.) Greis aus. Bei der anschließenden Ecke schauten die Hausherren nur dem Ball hinterher, bis ihn Hermann Sigl (79.) zum 3:0 Endstand versenkte. Am morgigen Sonntag um 15 Uhr geht für den SVR der harte Ligaalltag mit dem Heimspiel gegen den SC Fürstenfeldbruck weiter.

Von Roland Halmel

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