Fußball: Landesligist und Markus Ansorge gehen getrennte Wege - Verletzter Abwehrspieler Franz übernimmt Traineramt

Raisting entlässt Trainer

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Der bisherige Trainer der Raistinger Markus Ansorge.

Im Herbst letzten Jahres stand Markus Ansorge kurz vor dem Abschied.

Damals wollte der Trainer des SV Raisting sein Amt zur Verfügung stellen, um der Mannschaft nach einer Niederlagenserie neuen Schwung zu geben. Letztlich ließ sich Ansorge aber überzeugen weiter zu machen. Nach drei Spieltagen im neuen Jahr zog jetzt aber die SVR-Vorstandschaft die Reißleine. Nach der Niederlage gegen Olching am Sonntag trennte sich der Landesligist von Ansorge, der das Team im Oktober 2016 als Nachfolger von Peter Bootz übernommen hatte. „Die beiderseitige und einvernehmliche Beendigung der Zusammenarbeit erfolgte nach einem sehr offenen und ehrlichen Gespräch bereits am Montag“, ließen die Raistinger in einer Stellungnahmen verlauten. „Grund war die derzeitige sportliche Situation und zwölf sieglosen Spiele in Folge“, erklärten die Raistinger. „Es hat nicht mehr funktioniert“, konkretisierte SVR-Fußballchef Herbert Weichart. „Die Entscheidung ist mir sehr schwer gefallen, weil Markus ein toller Mensch ist,“ ergänzte Weichart. Ansorge zeigte sich von der Entscheidung überrascht, gleichwohl kann er sie nachvollziehen. „Das tut schon sehr weh, damit habe ich nicht gerechnet. Allerdings habe ich nicht liefern können und diese Erfolglosigkeit gibt dem Verein Recht“, meinte Ansorge, der die Raistinger mit sehr viel Wehmut verlässt. 

Als Nachfolger auf der Trainerbank präsentierte der SVR eine durchaus überraschende Lösung. Der verletzte Abwehrchef Johannes Franz, der das Team aushilfsweise bereits beim Heimspiel gegen Gilching, in dem die Raistinger einen Punkt holten, betreute, wird die Mannschaft bis zum Jahresende übernehmen. Der 23-jährige Verteidiger ist seit Sommer nach einem Kreuzbandriss und anschließenden Komplikationen im Krankenstand. Wann Franz auf den Platz zurückkehren kann ist noch völlig offen. Als SVR-Trainer ist er jetzt jedenfalls schon einmal an der Seitenlinie zurück.

Von Roland Halmel

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