Fußball: Raistinger Drangphase nach der Pause reicht nicht

Dritte Niederlage in Folge

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Max Baumgartner beim vermeintlichen 2:1. Obwohl er hinter der Abwehr gestartet war, erkannte der Linienrichter jedoch auf Abseits.

Raisting – Eine Drangphase nach der Pause ist zu wenig, um in der Landesliga zu punkten.

Mit dieser simplen Erkenntnis und einer 1:3 Heimniederlage verließ der SV Raisting den Platz gegen den SV Egg an der Günz. Nach vier Unentschieden in den bisherigen Ligaduellen, musste sich der SVR den Schwaben diesmal geschlagen geben. „Die Niederlage haben wir uns selbst zuzuschreiben“, ärgerte sich Raistings Trainer Markus Ansorge hinterher.

Sein Team startete nach zwei Pleiten in Folge nervös und extrem schwach in das richtungsweisende Spiel. Die Gäste wirkten frischer und schneller. Nach einer schönen Kombination traf Simon Schropp (10.) auch gleich zum 0:1. Wenig später gaben die Hausherren durch einen Schuss von Jonas Schmid (15.) ein kleines Lebenszeichen von sich. Bis zur Pause verzeichnete dann aber noch Schmid (37.) eine weitere Halbchance. Aktiver und gefährlicher waren dagegen die Gäste. Torsten Schuhwerk (22.) verpasste das zweite Tor nur knapp.

Erst nach dem Wechsel wachten die Hausherren auf. Eine gefährliche Flanke von Manuel Eichberg fand keinen Abnehmer (46.). Gleich danach ließ Maximilian Baumgartner (48.) mehrere Gegenspieler stehen, um aus spitzem Winkel zum 1:1 einzunetzen. Der Treffer gab dem SVR sichtbar Auftrieb. Eine Serie von Ecken sorgte für Aufregung bei den Gästen. Danach traf Baumgartner, diesmal per Kopf (63.), erneut. Seinen Treffer erkannte der Unparteiische aber nicht an, da der Linienrichter fälschlicherweise auf Abseits entschied. Kurz danach konnte ein Egger Spieler eine weitere Baumgartner-Chance (70.) in höchster Not entschärfen. In der Schlussphase meldeten sich dann auch die Gäste wieder zu Wort und das erfolgreich. Schropp (75.) versenkte das Leder zum zweiten Mal und wenig später gelang ihm auch noch das 1:3 (80.).

Von dem Doppelschlag konnten sich die Raistinger nicht mehr erholen. Schuhwerk verpasste noch das vierte Tor (82.), ehe Christoph Schmitt die letzte Möglichkeit des SVR zur Resultatsverbesserung ausließ.

Von Roland Halmel

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