SVR-Kampfsportler bei verschiedenen Turnieren erfolgreich

Reisestrapazen zahlten sich aus

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Die Taekwondosportler des SVR mit ihren Betreuern Markus Hörmann (li.) sowie Susanne Hörmann.

Raisting – Viele Kilometer legten die Taekwondo-Sportler des SV Raisting in den vergangenen Monaten zurück, um bei den verschiedensten Turnieren in ganz Deutschland an den Start zu gehen. Die Reisestrapazen zahlten sich durchwegs aus, da sich die SVR-Aktiven im olympischen Vollkontaktsport zahlreiche gute Platzierungen erarbeiteten.

In Tuttlingen im Schwarzwald ging Emily Hörmann in der Jugend A bis 63 kg an den Start. Durch einen 28:14 Halbfinalsieg zog sie in den Endkampf ein, den sie mit 18:14 ebenfalls für sich entschied, womit sie den ersten Turniersieg des Jahres verbuchte. Emily Hörmann und ihr davor lange Zeit verletzter Bruder Vincent traten danach bei den German Open in Hamburg, einem G1-Weltranglistenturnier mit 887 Teilnehmern aus 46 Nationen und zehn Kampfflächen an. Emily schied in der zweiten Runde in ihrer mit 15 Kämpferinnen stark besetzten Gewichtsklasse gegen die spätere Siegerin aus. Vincent Hörmann blieb im Halbschwergewicht (-65 KG) der Jugendlichen bis 14 Jahre ohne Kontrahent und sicherte sich so den Sieg. „Alleine die Atmosphäre dieses großen Turniers brachte eine tolle Erfahrung“, bilanzierte Betreuerin Susanne Hörmann danach.

Vier SVR-Kampfsportler waren im Anschluss bei der Oberbayerischen Meisterschaft in Kirchseeon gefordert. „Die Meisterschaft stand unter keinem guten Vorzeichen, da der Veranstalter kurzfristig die elektronischen Westen und Helme gestrichen hatte. Dies ist umso mehr ärgerlich, da die Athleten genau mit diesem Equipment trainieren und wissen, wo sie treffen müssen, damit es zu Punkten kommt“, berichtete die SVR-Betreuerin. Julia Thoma musste mangels Konkurrenz in ihrer Gewichtsklasse bis 41 kg der Jugend B in der etwas schwereren Klasse bis 44 kg antreten. Der Gewichtsnachteil gegen ihre Kontrahentin machte sich letztlich auch in ihrer Niederlage bemerkbar. Am Ende musste sie mit der Bronzemedaille vorlieb nehmen. Luis Thoma (Jugend A, bis 59 kg) setzte sich im Halbfinale hauchdünn durch. Im Endkampf bekam er einen Tritt an die Nase, so dass das Duell abgebrochen werden musste. Dennoch sicherte er sich damit Platz zwei und Silber.

Emily Hörmann (Jugend A bis 63 kg) lieferte sich im Halbfinale mit einer Lokalmatadorin  aus Kirchseeon einen heftigen Schlagabtausch über drei Runden, den sie letztlich verlor. Ihre Kontrahentin gewann danach auch den Finalkampf. Besser lief es für Vincent Hörmann (Jugend B bis 65 kg). Im Finalduell gegen einen Kämpfer aus Gaimersheim landete er gleich zu Beginn einen sehenswerten Kopftreffer. Im Anschluss verletzte sich sein Gegner bei einem Sturz, so dass er wenig später das Handtuch warf. Hörmann holte sich damit zum zweiten Mal den oberbayerischen Meistertitel.

Von Roland Halmel

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