Raisting verpasst die Befreiung:

Geringe Torausbeute bestraft

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Ludwig Huber (rot) erzielte für den SV Raisting kurz nach der Pause den Ausgleich. Einen weiteren Treffer gewährte ihm Kaufbeurens Verteidigung nicht.

Raisting – Die SpVgg Kauf­beuren zählt in der Landesliga Südwest auch weiterhin nicht zu den Lieblingsgegnern des SV Raisting. Auf heimischem Geläuf mussten sich die Raistinger trotz zwischenzeitlicher Führung mit einem 2:2 begnügen und fallen auf Platz 13 zurück.

„Das war kein schönes Spiel“, räumte SVR-Coach Markus Ansorge nach der umkämpften Partie gegen den Tabellennachbarn ein. „Wir hatten uns mehr vorgenommen.“ Sein Team erwischte zunächst den besseren Start, denn Daniel Leitmeier (5.) kam prompt zu einer Riesenchance. Aus vier Metern schaffte er es aber nicht, Frank Schmitt im Tor der SpVgg zu überwinden. Danach lief bei den Hausherren nur noch wenig zusammen. „Warum, kann ich mir nicht erklären“, zeigte sich Ansorge ratlos. Stattdessen übernahmen die Allgäuer das Kommando. Kaufbeurens Torjäger Lukas Zink umkurvte zwei SVR-Verteidiger und vollstreckte platziert zum 0:1. Gleich danach verhinderte SVR-Torwart Urban Schaidhauf mit einem starken Reflex gegen Zink (18.) den Doppelschlag. Raisting dagegen wirkte offensiv gehemmt und ideenlos – auch bei einigen Standards, die bis zur Pause keine wirkliche Gefahr darstellten. „In der Kabine bin ich etwas lauter geworden“, erklärte Ansorge, dessen Halbzeitansprache offenbar gefruchtet hatte.

Wie schon beim Heimspiel gegen Ichenhausen kam der SVR mit wesentlich mehr Schwung aus der Kabine. Kaufbeurens Matthias Vetter unterstützte zudem, als sein Aussetzer den Ausgleich einleitete: Ludwig Huber (47.) hatte erfolgreich nachgesetzt und erzielte das 1:1. Das Tor gab den Gastgebern Auftrieb, sodass sie das Geschehen fortan bestimmten. ­Ludwig Huber (55.) hatte die Führung schon auf dem Fuß, ehe Murat Ersoy Versäumtes nachholte: Er erkämpfte sich selbst den Ball und versenkte das Spielgerät mit einem Schlenzer aus 25 Metern sehenswert zum 2:1 (62.) in den Kasten. Ersoy (71.) vergab wenig später bei einem Konter den dritten Treffer und damit die vermeintliche Vorentscheidung, was sich wenig später rächen sollte: Mit einem Doppelpass hebelte die SpVgg die Raistinger Abwehr aus, sodass erneut ­Lukas Zink (77.) mit der einzigen Chance der Gäste in der zweiten Hälfte den Ausgleich erzielte. Danach drängte der SVR noch auf den Siegtreffer. Die letzte Möglichkeit von Huber (88.) landete jedoch knapp neben dem Tor, so dass es beim Remis blieb.

hal

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