SV Raisting unterliegt Gundelfingen mit 4:5

Unerfreuliches Schützenfest

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Die gute Chance von Korbinian Steigenberger in der Anfangsphase wehrte der Gundelfinger Torhüter ab.

Raisting – Drei Anlässe zum Feiern innerhalb von 24 Stunden. Das war die Wunschvorstellung beim SV Raisting. Doch es kam anders.

Einen Tag nach der Hochzeit ihres Top-Torschützen Ludwig Huber und dem Aufstellen des Maibaums im Ort, sollte im Nachholspiel gegen den FC Gundelfingen die Festivitäten ihre Fortsetzung finden. Der Tabellendritte erwies sich in der Spitzenpartie jedoch als Spielverderber. 

Durch die 4:5-Heimniederlage wird der Kampf um den Titel wieder richtig spannend. „Unser Abwehrverhalten war nicht landesligawürdig“, ärgerte sich SVR-Coach Robert Färber über die Serie an Blackouts, die von den Gästen mit fünf Toren bis zum Seitenwechsel bestraft wurde. 

Dabei begann das Spiel vor 600 Zuschauern durchaus vielversprechend. Michael Stoßberger (4.) und Korbinian Steigenberger (8.) verzeichneten gleich gute Möglichkeiten. Die erste der Gäste brachte aber gleich einen Treffer. Stefan Winkler (10.) traf mit einem platzierten Schlenzer zum 0:1. Nur 90 später Sekunden bestrafte Stefan Kerle (12.) die Schlafmützigkeit der SVR-Abwehr mit dem 0:2. 

Die Raistinger brauchten einige Zeit, um sich von diesem Schock zu erholen. Ein Elfmetertreffer von Simon Nutzinger (27.), zuvor wurde Steigenberger gefoult, brachte die Hausherren dann wieder heran. Die Freude darüber währte aber nur kurz, da die Gundelfinger zwei dicke Patzer beim SVR innerhalb von 30 Sekunden zweimal ausnutzten. Nach Manuel Müller (33.) traf auch noch Winkler (34.) zum 1:4. Kurz vor der Pause unterlief Florian Breitenmoser (45.) noch ein Eigentor. 

Aus der Kabine kamen die Raistinger dennoch mit neuem Schwung. Matthias Schelle (49.) verzog einen Freistoß nur knapp. Gleich im Anschluss markierte Huber (51.) per Kopf das 2:5. Danach ließen die Gundelfinger aber kaum etwas zu. Auch der Doppelschlag der Raistinger durch Huber (89.) und Christoph Schmitt (90+2.) konnte in den letzten Minuten das Blatt nicht mehr wenden. 

Am Sonntag, 5.Mai, erwartet der SVR nun den abstiegsbedrohten TSV Ottobeuren um 15 Uhr.

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