PS-Fans unter sich

Rund 70 Teilnehmer bei Altenstadt Slalom – Lokalmatadore gut dabei

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Die Fahrer des MSC Altenstadt beim heimischen Autoslalom (es fehlt Katharina Schwab). Von rechts: Nachwuchsfahrer Florian Klages, Thomas Reichart, Marco Steiner, Michael Völk, Tina Völk und Wolfgang Buttstaedt.

Altenstadt – Enge Kurven durch Pylonen, ständiger Wechsel zwischen Bremsen und Beschleunigen. Das zeichnet in der Regel Autoslaloms aus. Die Veranstaltung in Altenstadt bildet in der Beziehung eine kleine Ausnahme, da der gut einsehbare Kurs viele Geraden enthält, auf die bis zu 120 km/h beschleunigt wird.

Auch einige Mitglieder des MSC hatten sich zu dem Rennen eingefunden. Doch die Konkurrenz fiel deutlich kleiner aus, als die Jahre zuvor. Daher war es für Jürgen Klages, der Chef des MSC Altenstadt und die rund 50 Helfer etwas einfacher, für einen reibungslosen Ablauf des Rennens zu sorgen. „Wir hatten diesmal nur eine DMSB-Veranstaltung (Deutscher Motorsport Bund) und keinen Clubsport-Slalom, deshalb waren weniger Teilnehmer am Start“, erklärte Klages, der rund 70 Starter statt wie sonst weit über 100 begrüßen durfte.

Der MSC-Chef hätte sich allerdings angesichts der warmen Temperaturen und des herrlichen Sonnenscheins ein paar Zuschauer mehr gewünscht. „Die waren aber vermutlich bei der Auerberg Klassik“, meinte Klages zum zeitgleich stattfindenden Großereignis in der Nachbarschaft.

Unter die Slalomfahrer, die zwei Runden auf den 1.000 Meter langen Kurs drehen mussten, mischten sich auch sieben Damen und Herren vom gastgebenden MSC, die in ihren Klassen gute Resultate erzielten. „Bei mir ist beim Beschleunigen zweimal die Leistung kurz weg gewesen“, erklärte Marco Steiner, der mit seinem dritten Platz in der Klasse G5 durchaus zufrieden war.

Seine Teamkollegen Katharina Schwab und Thomas Reichart, die wie Steiner einen BMW 316 fuhren, landeten in der gleichen Klasse auf den Plätzen fünf und sechs. „Ich bin gerade dabei das Auto kennen zu lernen und war von den Zeiten gar nicht so weit weg“, meinte Neuling Reichart, der bei seinem Heimrennen erst zum vierten Mal einen Autoslalom fuhr.

Die MSC-Fahrer mussten wie die anderen Teilnehmer nach einem Trainingslauf zwei Wertungsläufe absolvieren, deren addierte Zeit plus eventueller Strafzeiten für Pylonenfehler die Gesamtzeit ergaben, die für die Endplatzierungen ausschlaggebend waren. Die beste Zeit der Lokalmatadore sicherte sich Michael Völk in 3:16,01 Minuten. Damit landete er in der Gesamtwertung auf Rang 18 direkt vor seinen Teamkollegen Wolfgang Buttstaedt, der 17 Hundertstel langsamer war. „Auto und Strecke passen zusammen“, erklärte Buttstaedt, der wie Völk einen BMW 318ti steuerte. In der Klasse F10 landete Völk auf Platz vier, vor Buttstaedt als Fünften. Tina Völk, die das gleiche Fahrzeug nutzte, wurde Neunte. Die schnellste Zeit im gesamten Feld fuhr Alex Pleier (Eisenberg). Mit seinem Opel Kadett C Coupé benötigte der Allgäuer für die beiden Runden zusammen 2:55,66 Minuten.

Roland Halmel

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