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Starker Saisonstart

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Steffi Führmann war von der Landsberger Abwehr kaum zu halten. © Roland Halmel

Peißenberg – Einen Start nach Maß legten die Peißenberger Handball-Damen hin.

Im ersten Spiel nach dem Aufstieg in die Bezirksoberliga feierte die Mannschaft vom neuen Trainergespann Christian Führer und Martin Trautmann einen im Vorfeld nicht erwarteten 27:20 (15:11) Heimsieg gegen den favorisierten TSV Landsberg. „Selina im Tor war eine Bank, die Abwehr stand phantastisch gut und die Mannschaft ist einfach fit“, waren für Führer die Erfolgsfaktoren klar. Seine Truppe ließ sich von dem Rückstand in den ersten Minuten nicht verunsichern. In der Folge lief es für die Gastgeberinnen immer besser. Im Angriff nutzten Julia Brauer, Steffi Führmann und Eva Baumhauer konsequent ihre Chancen und hinten ließen sie kaum noch etwas zu. Dadurch erarbeiteten sie sich bis zum Wechsel eine Vier-Tore-Führung. Zu Beginn der zweiten Hälfte kamen die Landsbergerinnen etwas näher. Nach dem 17:15 (37.) zogen die Gastgeberinnen aber wieder die Zügel an. Mit fünf Treffern in Folge setzten sie sich deutlich ab. Und diesen Vorsprung ließen sich die Peißenbergerinnen dann auch nicht mehr nehmen.

Weilheim

Das war knapp. Im Schlussspurt verhinderten die Weilheimer Handball-Damen einen Fehlstart. Nachdem sie beim TSV Mindelheim fast die ganze Spielzeit im Hintertreffen lagen, schafften sie in der vorletzten Spielminute noch den Siegtreffer zum 17:16 (8:10) Auftakterfolg. „Das war ein richtiger Krimi“, gestand Teamsprecherin Sarah Mannefeld.

Die Mannschaft vom neuen Trainer Michael Sander lag in der Anfangsphase kurz in Front. Danach lief es im Angriff jedoch überhaupt nicht mehr. Nach fünf Treffern der Gastgeberinnen in Folge sah sich Sander schon frühzeitig genötigt eine Auszeit zu nehmen. Danach kämpfte sich sein Team bis zum Seitenwechsel auch wieder auf zwei Tore heran. Mit dem Halbzeitpfiff vergaben sie aber einen Siebenmeter und die Chance zum Anschlusstreffer. Nicht viel besser erging es Mannefeld gleich nach der Pause. „Wir haben uns da von der Torfrau zu sehr einschüchtern lassen“, bekannte Mannefeld, nachdem später auch noch ein dritter Strafwurf vergeben wurde. Die schlechte Torausbeute ließ die Gäste weiter bis 12:16 (46.) ins Hintertreffen geraten. In der Schlussphase stand die Abwehr trotz einer Unterzahlsituation dann aber bombenfest. Mit vier Treffern in Folge glichen die Gäste beim 16:16 (55.) aus. 74 Sekunden vor der Sirene behielt dann Veronika Melypataki die Nerven. Sie versenkte ihren Siebenmeter und sorgte damit für den Weilheimer Zittersieg.

Von Roland Halmel

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