ECP scheidet erneut in der ersten Play-Off Runde aus – 3:4-Niederlage beendet Saison

Endstation Weiden

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Florian Simon konnte nach seinem 2:2 Ausgleich noch jubeln. In Weiden gab es für die Peitinger dann aber die große Enttäuschung.

Peiting – Aus und vorbei. Wie schon im Vorjahr verabschiedete sich der EC Peiting als Meister der Oberliga Süd in der ersten Play-Off-Runde. Gegen den Aufsteiger Weiden war nach einer hart umkämpften und engen Serie im sechsten Spiel Schluss.

Eine 3:4-Niederlage nach Verlängerung beendete die Hoffnung des ECP zum Showdown im siebten Spiel auf heimischem Eis. Davor gab es vor 1000 Zuschauern eine 3:5-Heimniederlage gegen die Oberpfälzer. „Natürlich bin ich sehr enttäuscht“, bekannte Coach Peppi Heiß nach dem dritten Auftritt in Weiden, der so unerfreulich endete. „Weiden hat leidenschaftlich gekämpft. Bei uns haben einzelne Spieler zu viele Fehler gemacht, die während der regulären Saison nicht passiert sind”, begab sich Heiß danach auf Ursachenforschung. Von der ersten Sekunde entwickelte sich vor über 2 000 Fans in Weiden ein harter Kampf. Die Gäste erwischten den besseren Start, da Martin Guth (13.) zum 1:0 traf. 

 In der Schlussphase des ersten Durchgangs kassierte Peiting dann drei Strafen kurz hintereinander. Das nutzte Marcel Waldowsky (17.) und Thomas Schreier (19.) zu einem Doppelschlag. Im Mittelabschnitt drängte der ECP vehement auf den Ausgleich. Mitten in der Drangperiode erzielte Marinus Kritzenberger (35.) jedoch das 1:3. Florian Hechenrieder, der dabei keine gute Figur machte, räumte daraufhin den Kasten. Jakob Goll konnte sich zu Beginn des Schlussdurchgangs bei einigen Chancen der Hausherren auch gleich bewähren. 

Dann schlugen die Peitinger zu. Ein Schlagschuss von Lubos Velebny (47.) und ein Treffer von Anton Saal (49.) brachten den 3:3-Ausgleich. Kurz vor der Sirene überstanden die Gäste eine weitere Unterzahlsituation. In der Verlängerung fehlte ihnen aber einmal mehr das Glück. Ein Kontertreffer der Weidener durch Dusan Andrasovský (67.) beendete die Serie und die Saison für den ECP. 

 Zwei Tage zuvor bestimmte die Heiß-Truppe über weite Strecken das Geschehen gegen die defensiv ausgerichteten Blue Devils. An Weidens Torhüter Daniel Huber bissen sie sich aber immer wieder die Zähne aus. Dazu kam ein denkbar unerfreulicher Start. Eine Strafe wegen sechs Spielern auf dem Eis nutzte David Musial (3.) zur Führung. Josh Gillam (4.) traf kurz danach nur die Latte. In der Folge ließen die Hausherren weitere Ausgleichsmöglichkeiten aus. Die Gäste zeigten sich dagegen effektiver. Mit einem abgefälschten Schuss stellte Waldowsky (13.) auf 0:2. Zu Beginn des zweiten Durchgangs lagen weitere Tore der Weidener in der Luft. Hechenrieder verhinderte jedoch Schlimmeres. Nach ein paar Minuten hatten sich die Hausherren aber wieder gefangen. 

Praktisch im Minutentakt beschossen sie das Gästetor. In Überzahl gelang Guth (27.) auch der Anschluss. Erneut im Powerplay markierte danach Florian Simon (32.) den Ausgleich. Gillam (34.) ließ die ECP-Fans dann bei seinem Abstaubertor zum 3:2 jubeln. Die Führung war nach dem Überzahltor von Andrasovsky (43.) aber wieder dahin.  Tobi Biersack (56.) und Florian Stauder (57.) vergaben danach gute Gelegenheiten, den ECP erneut in Front zu schießen. Besser machte es dagegen Musial, der einen Konter mit dem 3:4 abschloss. Kurz danach machte er mit einem Empty-Net-Treffer (59.) den Weidener Sieg perfekt. „Das erste Drittel war eine Katastrophe. Im letzten Drittel haben die Strafzeiten und einige unserer Spieler, die sich nicht an den Spielplan hielten, die Partie entschieden“, konstatierte Heiß danach. Von Roland Halmel

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