Schlüsselposition besetzt:

EA Schongau mit neuem Trainer Rainer Höfler einig

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Zuletzt bei Nachbar Peißenberg aktiv, gibt Rainer Höfler nun an der Schongauer Bande den Ton an.

Schongau – Sein Vorhaben, auf der Trainerposition schnell für Klarheit zu sorgen, hat Martin Resch, Teammanager der EA Schongau, zügig in die Tat umgesetzt: Die Mammuts gehen mit Coach Rainer Höfler in die kommende Bayernligasaison.

Die Vorgaben die Resch sich für die Auswahl der Kandidaten gesetzt hatte, waren recht klar: Ein Trainer aus der Region sollte es sein, der auch die speziellen Umstände der EA Schongau mit kleinem Etat und ohne Vollprofis akzeptiert und gleichzeitig mit jungen Spielern arbeiten will.

„In dieses Profil passte Rainer Höfler“, schildert EAS-Pressesprecher Gerhard Siegl, wie es zur Einigung mit dem 53-Jährigen kam, der jahrelang als Nachwuchstrainer in Peiting und Kaufbeuren aktiv war, ehe er im Vorjahr in Peißenberg erstmals als Coach im Seniorenbereich Verantwortung übernahm. Am Ostermontag gab Höfler seine telefonische Zusage.

»Direkte Art«

Reschs Vertrauen in Höfler tut der Umstand, dass die Eishackler sich von Höfler während der laufenden Saison und auf Platz eins der Abstiegsrunde liegend trennten, keinen Abbruch. „Rainer hat eine klare Philosophie was den Einsatz betrifft und als langjähriger Nachwuchstrainer hat er bewiesen, mit jungen Spielern arbeiten zu können.“ Höflers Auffassung von Eishockey entspreche genau dem, was die EAS gesucht habe. „Dass seine direkte Art nicht überall gut ankommt, ist klar“, räumt Siegl ein.

Als Trainer erstmals im Verein, war der Neue als Spieler schon einmal aktiv für die EA Schongau: In der Saison 1991/92 bildete er mit Mike LaLonde und Fred Ledlin die erfolgreiche erste Angriffsformation der EAS, die es damals auf 244 Scorerpunkte und das Team in die Aufstiegsrunde zur Oberliga brachte.

Erste Spielerzusagen

Höfler tritt nun die Nachfolge Andreas Leschingers an, der sich wieder verstärkt im Nachwuchs einbringen wird. Mit welchem Kader der neue Coach arbeiten wird, zeichnet sich in Teilen bereits ab. Einige Spieler gaben ihre Zusage für eine weitere Saison, kündigt Siegl entsprechende Neuigkeiten an.

Dass die Saison 2020/21 auf jeden Fall eine ganz besondere wird, sei schon jetzt klar, so der Pressesprecher. Auf bis zu 18 Teams könne die Bayernliga anwachsen. Der Modus ist noch offen. „Dass es aber nach 34 Vorrundenspielen zum derzeitigen Stand keine Verzahnungsrunde mit der Oberliga geben wird, ist wohl Stand der Dinge“, erläutert Siegl.

kb/ras

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