Volles Programm: Peißenberg gegen Dorfen und Bad Kissingen, EAS muss Bollwerke knacken

Eishockey-Hochkonjunktur

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Durchsetzungsvermögen brauchen Florian Höfler und die Eishackler vor dem Dorfener und dem Bad Kissinger Tor, um sich wichtige Punkte zu sichern.

Peißenberg/Schongau – Die Hauptrunde in der Bayernliga biegt an diesem Wochenende bereits in die Zielgerader ein. Drei Spiele stehen für die Teams noch auf dem Programm, in denen im Rangeln um die beste Ausgangsposition für die anschließende Verzahnungsrunde mit Ober- oder Landesliga jeder Punkt zählt. Peißenberg tritt am morgigen Freitag um 20 Uhr in Dorfen an, am Sonntag gastiert ab 17 Uhr Bad Kissingen bei den Eishacklern. Die EA Schongau führt der Spielplan morgen um 20 Uhr nach Passau; am Sonntag kommt der EHC Klostersee um 17 Uhr an den Lech.

Dem Papier nach erwartet die Peißenberger beim Gastspiel in Dorfen eine lösbare Aufgabe. Die Eispiraten erlitten in dieser Saison häufig Schiffbruch und dümpeln in ungemütlichen Gewässern der Tabelle vor sich hin. Steuermann John Samanski ist seinen Posten bereits los, der Trainer wurde gefeuert. Kurz vor Weihnachten präsentierten die Dorfener mit dem früheren Erdinger Petr Vorisek einen neuen Mann hinter der Bande. Das Hinspiel gegen den ESC, der in den Tschechen Thomas Vrba und Lukas Miculka sowie Verteidiger Mark Waldhausen seinen besten Scorer hat und im Litauer Verenis Povilas einen Standby-Importspieler, gewannen die Eishackler mit 5:2. Gegen den EC Bad Kissingen, der am Sonntag nach Peißenberg kommt, hat der TSV dagegen noch eine zu begleichen: Beim starken Aufsteiger gab es eine 3:6 Niederlage. Herausragend bei den Kurstädtern ist das torhungrige Stürmertrio Anton Seewald, Anton Zimmer und Mikhail Nemirovsky.

Etwas mehr Drang nach vorne könnten indes auch die Passauer Black Hawks gut gebrauchen, bei denen die EA Schongau morgen antritt. Ihre Abteilung Attacke zählt, ebenso wie die der Schongauer, zu den harmlosesten Offensiv-Fraktionen der Liga. Offensivfeuerwerke sind also wohl kaum zu erwarten. Zu allem Überfluss fällt in Petr Sulcik auch noch ihr mit Abstand gefährlichste Scorer der Dreiflüssestädter aus. Abhilfe soll die Verpflichtung des Tschechen Martin Zahora schaffen. Doch obgleich der Passauer Sturm eher ein Lüftchen ist: Die EHF-Verteidigung zu überwinden, wird für die Mammuts eine anspruchsvolle Aufgabe; denn ihre ganz große Stärke haben die Hawks in der Defensive. Außerdem bieten die Niederbayern ein ordentliches Penaltykilling auf. Müssen sie auch – statistisch sind sie die bösen Buben der Liga.

Deutlich besser im Zaum hält sich da schon der EHC Klostersee, den die EAS am Sonntag empfängt. Vielleicht macht‘s die Routine, von der allen voran der 44-jährige Topscorer und Ex-NHL-Spieler Bob Wren die meiste mitbringt. Wie die Passauer verstehen sich auch die Grafinger bestens aufs Verteidigen. Ob die Mammuts da eine Lücke finden? Ab 17 Uhr kommt‘s auf.

Roland Halmel/Rasso Schorer

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