Zwei-Stunden-Lauf durch Schongauer Altstadt

Knapp 100 Teilnehmer bei Premiere

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Heinz Schilcher, Markus Niggl, Julian Zenke und Fabian Zwerger (v.li.) umrundeten den 600 Meter Parcours 69-mal.

Schongau – Das nasskalte Wetter lud nicht zu Freiluftaktivitäten ein. Dennoch nahmen knapp 100 Teilnehmer an der Premiere des Zwei-Stunden-Altstadtlaufs teil.

 „Die hier waren hatten großen Spaß“, meinte Veranstalter Johannes Dornhofer, der sich mehr Resonanz gewünscht hätte. Vierer-, Zweierteams und Einzelläufer geizten nicht mit guten Leistungen. Allen voran das Viererteam „Boot Performance“, das seine Klasse mit 69 Runden vor dem „Team Hirschvogel 2“ gewann, das auf 53 Umrundungen kam. Das Siegerquartett zeigte sich von der Strecke sehr angetan. „Sie ist technisch sehr anspruchsvoll. Durch die vielen Kurven musste man immer wieder antreten“, so der gebürtige Kinsauer Markus Niggl, der mit den Peitingern Heinz Schilcher, Fabian Zwerger und dem Murnauer Julian Zenke lief. Zenke sorgte als Startläufer in 1:34 Minuten für die schnellste Runde des Tages. „Das kann sich sehen lassen“, so Streckensprecher Peter Maisenbacher, der das Rennen mit Roland Balzer fachmännisch kommentierte. 

Enger ging es beim Zweierbewerb zu. Die schnellen Metzger vom Team „Sau Schnell“ alias Christoph Erdt/Ronny Spindler duellierten sich mit dem Duo „LG Bockstark Lech Runners“. Letztgenanntes Team mit Peter Vogt (Rottenbuch) und Stefan Fichtl (Hohenfurch) verwies die Verfolger mit 60 Runden knapp auf die Plätze. „Wir haben anfangs nach jeder Runde gewechselt, dann nach zwei und wieder nach einer“, erklärte das Siegerduo die Renntaktik. „Das war ein gutes Training“, so die beiden, die sonst Laufbewerbe mit Strecken um die zehn Kilometer bevorzugen.

Noch längere Distanzen liebt der Sieger bei den Sololäufern. Christian Scholz (Peiting) hatte nach einem Halbmarathon in der Vorwoche genügend Körner, auch in Schongau mit 53 Runden umgerechnet 31,8 Kilometer klar zu siegen. „Es war ganz schön schwer, sein eigenes Tempo durchzuhalten“, meinte Scholz, der fast durchgehend Rundenzeiten von 2:20 Minuten lief. 

„Das sind alles keine Schönwettersportler“, lobte Bürgermeister Karl-Heinz Gerbl bei der Siegerehrung. Ob es eine solche im nächsten Jahr geben wird, steht in den Sternen. „Ob es weitergeht hängt von den Partnern ab“, so Dornhofer.

Von Roland Halmel

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