ECP macht mit 9:4-Sieg alles klar – Trainer nach 1:3-Pleite in Füssen sauer

Südtitel vorzeitig gesichert

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Nicht immer zeigten die Peitinger gegen Deggendorf so einen Kampfgeist wie hier Josh Gillam.

Peiting – Mit der Leistung seiner Mannen am letzten Wochenende vor dem Start in die Play-offs war Trainer Peppi Heiß nicht immer einverstanden. Dennoch reichte es beim ECP zu einem klaren 9:4-Heimsieg gegen Deggendorf Fire, mit dem die Peitinger vorzeitig die Meister- schaft in der Oberliga Süd perfekt machten. Die 1:3-Niederlage zum Rundenabschluss beim EV Füssen war so durchaus zu verschmerzen.

Heiß zeigte sich nach der Vorstellung im Allgäu jedoch "angefressen": „Von einigen Spielern bin ich enttäuscht. Die haben es einfach zu locker angehen lassen.“ Gegen die stark ersatzgeschwächten Füssener verzettelten sich die Peitinger in brotlosen Einzelaktionen. Gift für den ECP war zudem der frühe Rückstand durch das Tor von Peter Meier (3.). Danach beschränkten sich die Hausherren auf Defensivarbeit. Dadurch kam der ECP auch kaum zu Möglichkeiten. Kurz vor der zweiten Drittelpause leistete sich dann Jakob Goll im Peitinger Kasten einen Patzer, den Sascha Golts (40.) zum 0:2 verwertete. Als dann Eric Nadeau (49.) in Überzahl auf 0:3 stellte, war die Partie gelaufen. Den Gästen gelang lediglich der Ehrentreffer durch Andreas Pauli (52.). Einen besseren Start erwischte der ECP davor gegen Deggendorf. Andreas Pufal (11.), bei doppelter Überzahl, und Josh Gillam (12.) sorgten für eine 2:0-Führung der Hausherren. Kurz vor Drittelende brachte Andrew Schembri (20.) die Niederbayern aber wieder heran. Zu Beginn des zweiten Durchgangs lag bei einem Pfostentreffer des Ex-Peitingerns Martin Schweiger und der Großchance von Brendan Mc Laughlin sogar der Ausgleich in der Luft. Danach lief die Partie aber fast nur noch in Richtung Deggendorfer Tor. Pauli (30.) und Pufal (32.), der erneut bei zwei Mann mehr auf dem Eis traf, stellten auf 4:1. Anton Saal (33.), der insgesamt fünf Tore vorbereitete, sorgte mit dem 5:1 danach für die Vorentscheidung. Noch im Mittelabschnitt machte Robert Wittmann (40.) das halbe Dutzend voll. Im Schlussdurchgang leisteten sich die Peitinger dann einige Nachlässigkeiten. Möhle (41.), McLaughlin (59.) und Schweiger (60.) betrieben so noch Ergebniskosmetik. Da aber die Hausherren durch Lubos Velebny (46.), Pufal (57.) und Florian Simon (60.) auch noch dreimal trafen, blieb der Abstand konstant. „Das Spiel war nicht so schön. Trotzdem haben wir gewonnen und sind Meister. Das gefällt mir. Dafür können wir uns aber nichts kaufen“, erwartet Heiß von seinem Team nun wieder volles Engagement in den Play-offs gegen Weiden. Nach dem ersten Heimspiel am Dienstag steht dabei am Freitag das Auswärtsspiel in der Oberpfalz auf dem Programm. Von Roland Halmel

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