Sorge um Milan Kopecky

Mammut-Angreifer bricht auf dem Eis zusammen und muss reanimiert werden

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So kennen und schätzen die Eishockey-Fans Milan Kopecky. Nachdem er am Sonntag zusammenbrach, stabilisierte sich sein Zustand am Montag.

Schongau – Groß ist die Sorge um Milan Kopecky. Der 38-jährige Mammut-Angreifer brach am Sonntag während einer Partie auf dem Eis zusammen und musste reanimiert werden.

Dass das Sonntagsheimspiel der Mammuts gegen den ERV Schweinfurt ein sportlich wichtiges im Rennen um den Bayernligaverbleib war, war von jetzt auf gleich völlig vergessen. Erst wenige Sekunden war die Verlängerung beim Stand von 3:3 alt, als Kopecky nahe der Bank seiner Mannschaft und ohne erkennbaren Grund zusammensackte. Sanitäter, Betreuer und Spieler eilten zu ihm, der 38-Jährige musste wiederbelebt werden. Per Durchsage wurde ein Arzt aufs Eis gebeten, spätestens da war allen Zuschauern der Ernst der Lage klar. Die Partie wurde abgebrochen.

Vorzeichen, dass etwas gesundheitlich nicht stimmt, habe es zuvor nicht gegeben, erklärt EAS-Pressesprecher Gerhard Siegl. Die Verletzungspause, aus der Kopecky erst am Freitag zuvor zurückgekehrt war, sei auf verschleißbedingte Kniebeschwerden zurückzuführen gewesen.

Kopecky wurde ins künstliche Koma versetzt. Immerhin eine kleine zwischenzeitliche Entwarnung konnte Gerhard Siegl am Montagnachmittag geben: „Es funktioniert alles, er atmet“. Den Gesundheitszustand bezeichnete der Pressesprecher als „soweit stabil“. Im Koma liegt Kopecky aber noch immer.

ras

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