Harte Verteidigung

Spielberichte der Weilheimer und Murnauer Basketballer

Louis Nauthon beim Korbwurf.
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Der junge Louis Nauthon (ESV Murnau) war von Heisig-Kottern kaum zu stoppen.
  • Roland Halmel
    VonRoland Halmel
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Weilheim/Murnau ‒ Während die Basketballer aus Weilheim mit einer Niederlage klar kommen müssen, konnten die Herren des ESV Murnau einen Sieg feiern.

Weilheim

Die nicht ganz optimale Vorbereitung ohne Testspiele und oft nur in kleiner Besetzung zeigt in den ersten Spielen der Weilheimer Basketballer Wirkung. „Ich habe den Eindruck, die anderen Teams sind weiter wie wir“, konstatierte TSV-Coach Darryl Millwood nach der vierten Partie bei der BG Leitershofen/Stadtbergen 2, die sein Team mit 66:81 (27:42) verlor. „Ein gutes Viertel reicht nicht“, monierte Millwood.

Beide Teams agierten zunächst auf Augenhöhe. Die Führung wechselte mehrfach. Nach dem 18:20 (11.) nahm sich die Weilheimer Offensive dann aber für fünf Minuten eine komplette Punkteauszeit. „Leitershofen hat hart verteidigt, die Schiris haben das laufen lassen, das ist in Ordnung, nur sind wir damit nicht zurecht gekommen“, meinte Millwood, nachdem sein Team plötzlich mit 18:35 (16.) hinten lag. Erst danach trafen die Weilheimer wieder besser, sodass sie die Partie bis zur Pause ausgeglichen gestalteten.

Nach dem Wechsel rannten sie weiter einem zweistelligen Rückstand hinterher, bis sie nach dem 34:49 (23.) aufdrehten. Angeführt von den beiden Thumser-Brüdern Alex und Andreas starteten die Weilheimer eine Aufholjagd, die sie bis zum Viertelende auf sieben Punkte an die Gastgeber heranbrachte. Diesem hohen Aufwand mussten die Gäste im Schlussdurchgang, bei dem sie den Rückstand zunächst noch auf fünf Zähler reduzierten, dann aber Tribut zollen. Bei nachlassender Kraft schwand auch die Zielgenauigkeit. Die BG-Zweite übernahm so wieder das Kommando. Beim 60:75 (37.) war schließlich die Vorentscheidung gefallen.

Am kommenden Samstag um 19 Uhr erwarten die Weilheimer in der heimischen Jahnhalle die bisher punktelosen Hellenen München.

Murnau

Keinerlei Probleme hatten die Basketballer des ESV Staffelsee beim Heimspiel gegen die SG Heisig-Kottern. Obwohl Trainer Goran Culum einige Ausfälle zu beklagen hatte und deshalb Routinier Basti Rapp reaktivierte, fertigten die Murnauer das Schlusslicht klar mit 95:51 (49:22) ab. „Kottern ist mit unserer harten Verteidigung überhaupt nicht zurecht gekommen“, nannte ESV-Flügelspieler Jonas Dotzer den entscheidenden Erfolgsfaktor.

Die Hausherren brauchten jedoch etwas Zeit, um auf Touren zu kommen. Erst nach zwei Minuten gelangen ihnen die ersten Punkte. Bis zum Viertelende hatten sich die Eisenbahner, die fleißig durchwechselten, dann aber schon mit 22:10 abgesetzt.

Im zweiten Durchgang setzte sich die einseitige Partie fort. Angetrieben von Benedikt Beinhofer und Louis Nauthon, die beide jeweils 15 Zähler sammelten, vergrößerten die Murnauer die Führung bis zum Seitenwechsel auf 27 Punkte. Nach der Pause dominierte der ESV weiterhin das Geschehen, so dass es am Ende fast noch dreistellig wurde. „Wir hätten gefühlt auch 130 Punkte machen können“, meinte Dotzer angesichts einer Vielzahl nicht genutzter Chancen. An diesem Wochenende sind die ESV-Korbjäger spielfrei.

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