Maxi Glötzl verfolgt große Ziele

Peitinger Abwehrjuwel auf dem Weg nach oben

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Qualitäten offensiv wie defensiv bringt Maxi Glötzl mit. In dieser Saison durfte er bereits Profiluft in der DEL und der DEL 2 schnuppern.

Peiting – Nick Latta (Grizzlys Wolfsburg) und Fabian Dietz (Eisbären Berlin) sind nur zwei Beispiele von Nachwuchsspielern des EC Peiting, die es bis in die oberste Eishockeyetage in Deutschland, die DEL schafften. In der Zwischenzeit schickt sich ein weiterer junger Bursche aus der Marktgemeinde, an in der höchsten Liga Fuß zu fassen.

Der 17-jährige Maxi Glötzl steht bei den Kölner Haien unter Vertrag. In der Rhein-Metropole hat der Verteidiger, der bisher alle Nachwuchsmannschaften des Deutschen Eishockey-Bunds (DEB) durchlief, vor drei Jahren seine zweite Heimat gefunden.

„Ich war immer schon selbständig“, war für Glötzl der Umzug ins Internat nach Köln kein großes Ding. Seine Kontakte zu Freunden aus der Eishockeyszene, wie den Peitinger Louis Üffing, der auch bei den Junghaien spielt, halfen dabei, sich schnell einzuleben. Wie der 19-jährige Üffing kam Glötzl in dieser Saison über eine Förderlizenz auch schon zu Einsätzen beim DEL2-Club Bad Nauheim. Dazu war er immer wieder mit der Nationalmannschaft unterwegs.

Als einer der Jüngsten war er bei der WM-Vorbereitung der U20 dabei. „Ich empfinde das als große Ehre“, sagt Glötzl, der dann bei der Weltmeisterschaft in Tschechien selbst nicht zum Einsatz kam.

Auch in der DEL stand er inzwischen einmal im Kader der Kölner Haie. „Das war ein Kindheitstraum von mir“, schwärmte der 17-Jährige von der Partie gegen die Iserlohn Roosters, bei der er letztlich aber keine Eiszeit bekam. „Ich habe dennoch viel mitgenommen“, war das Erlebnis für Glötzl, der in den Ferien immer in seiner Heimat weilt, enorm wertvoll.

Das alles trug dazu bei, dass sich der 1,90 Meter große und 90 Kilo schwere Linksschütze in der Eishockey-Welt inzwischen schon einen Namen gemacht hat. Eine Fachzeitschrift listete ihn in einem DEB-Perspektivkader für das Jahr 2026 neben den NHL-Größen Leon Draisaitl oder Dominik Kahun. Die NHL wäre auch ein Traum des Peitingers, der von größeren Verletzungen mit Ausnahme eines Kahnbeinbruchs im Jahr 2017 verschont blieb. Beim diesjährigen Draft, bei dem einige vielversprechende deutsche Talente in der Verlosung sind, könnte sich ein Standort aus der besten Liga der Welt seine Dienste sichern.

Davor steht aber noch viel Arbeit auf dem Eis, im Kraftraum und am Schreibtisch an. Denn in diesem Jahr will Glötzl sein Fachabi machen. Danach kann die Eishockey-Karriere voll durchstarten.

hal

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