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Erfolgreiche Revanche

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Sybille Wiedenmann (mitte) mit zwei ihrer Teamkolleginnen vom „Team Valdo“ nach dem EM Sieg in Maribor. © Veranstalter

Weilheim – Die Reise nach Maribor zur Maxi-Europameisterschaft der Basketballer hat sich für Sybille Wiedenmann (52) gelohnt.

Zusammen mit ihrer Mannschaft um ihre ehemaligen Weilheimer Teamkolleginnen Uli Hessenauer und Turit Oltersdorf holte sie mit dem „German Team Valdo“, das sich nach dem Lieblingsgetränk von Wiedenmanns im vergangenen Jahr verstorbener Schwester Sanne Morf benannte, den Europameistertitel bei den Ü50 Damen. Das mit 13 Damen, darunter die ehemaligen Nationalspielerinnen Birgit Plescher und Tessa Winter, sehr stark besetzte „Team Valdo“ ging im Feld von neun Ü50-Teams in der Vorrunde im Pool B an den Start.

In der Auftaktpartie trafen sie auf die „Flying Finns“ aus Finnland. „Das war ein heißer Kampf und ein sehr intensives Spiel“, urteilte Wiedenmann nach dem 65:50 Erfolg der „Valdos“. Keine größeren Probleme bekamen sie im zweiten Spiel gegen die Italienerinnen von „Highlander Pesaro“, die sie mit 63:36 bezwangen, was ihnen Platz eins in der Gruppe bescherte. Wiedenmann steuerte gegen das finnische Team neun und gegen die Italienerinnen drei Punkte zum Sieg bei. „Ich war im Frühjahr sechs Wochen krank, da ist mir in der Offensive etwas die Luft ausgegangen“, bekannte Wiedenmann, die mit ihrem Team in der Zwischenrunde auf eine weitere Deutsche Auswahl, dem „Team B“ traf.

Vier Zähler gelangen der Weilheimerin beim klaren 69:40 Erfolg, mit dem sie ins Halbfinale einzogen. Dort ging es gegen die „Fireball“-Damen aus Ungarn, die sie mit 66:36 besiegten. „Dabei habe ich zuvor noch nie gegen eine ungarische Mannschaft gewonnen“, strahlte Wiedenmann, die drei Punkte erzielte. Im Finale gab es gegen die „MBL Estonia“ aus Estland eine Neuauflage des Endspiels von der Ü45 WM vor drei Jahren in Orlando.

„Die Estinnen sind fantastische Basketballerinnen“, zollte Wiedenmann ihren Gegnerinnen großen Respekt. Gleichzeitig lobte sie aber ihre eigenen Teamkolleginnen, allen voran Uli Hessenauer, die mit 18 Punkten die herausragende Akteurin im Finale war. Dieses entschied „Team Valdo“ mit 58:44 für sich, womit es sich für die Endspielniederlage in Orlando revanchierte. „Wir hatten aber auch eine gute Verteidigung, quasi eine German Wall“, so Wiedenmann, die wie in den Spielen zuvor in der Startformation stand und am Ende vier Punkte zum Final-Sieg beisteuerte.

Von Roland Halmel

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