Zwölferfeld im Süden

Teilnehmerfeld der Oberliga fix

Daniel Reichert EC Peiting Eishockey Oberliga
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Leistungsträger: Daniel Reichert hat seine Punktausbeute im Verlauf der letzten beiden Spielzeiten deutlich verbessert.
  • Roland Halmel
    VonRoland Halmel
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Peiting – Noch einiges traut Gordon Borberg, Teammanager des EC Peiting, Daniel Reichert zu. Beweisen soll er das weiterhin im Peitinger Trikot: Der Angreifer hat seinen Vertrag verlängert. Gegen wen er und seine Teamkameraden dabei in der kommenden Saison auflaufen werden, ist nun fix. Alle 26 antragstellenden Vereine, darunter der ECP, haben die Zulassung für die Oberliga-Saison 2021/22 erhalten. 

Die Richtung stimmt: In der Saison 2019/20, seiner ersten für den Oberligisten aus der Marktgemeinde, kam Reichert auf 17 Punkte in 35 Spielen; in der vergangenen Saison waren es schon elf Tore und 17 Assists in 29 Partien. Zahlen, mit denen der 24-Jährige gemeinsam mit Thomas Heger Platz vier in der teaminternen Scorerliste belegte.

„Sollte dieser Trend anhalten, steht dem gebürtigen Kasseler und uns ein herausragendes drittes Jahr bevor“, rechnet ECP-Pressesprecher Simon Fritzenschaft schon vor. „Letzte Saison hat er sich speziell, was seine Konstanz angeht, weiterentwickelt und sich zu einer verlässlichen Offensivkraft gemacht“, ordnet Teammanager Borberg ein. „Wir sind uns auch sicher, dass er sein Potenzial noch nicht ausgeschöpft hat, da ist noch mehr drin“, traut er Reichert sogar die zweite Liga zu. Dessen nächste Zukunft heißt aber: Oberliga mit dem EC Peiting.

Zulassung für neue Saison

Welche Vereine dabei sonst so mitmischen, wurde bei den Ligentagungen der Oberligen Nord in Hannover und Süd in Rosenheim bekannt. Drei Vereine erhielten ihre Zulassung mit Auflagen, die vor beziehungsweise während der Saison erfüllt werden müssen.

„Wir sind nicht dabei, wir haben wie immer die Lizenz ohne Probleme erhalten“, berichtete ECP-Geschäftsführer Peter Gast mit Blick auf die Auflagen. Er vertrat die Peitinger bei der ersten Präsenzsitzung seit langer Zeit. „Es war schön, endlich mal wieder persönlich mit allen zu reden und nicht am Bildschirm“, freute sich Gast nach dem aus seiner Sicht guten und ausführlichen Austausch.

Das einzige neue Team in der dritthöchsten Eishockeyspielklasse sind die Moskitos Essen, die vor der vergangenen Saison aus finanziellen Gründen den Rückzug in die Regionalliga angetreten hatten und jetzt wieder eine Klasse höher spielen werden. Hier zeige sich, dass die Oberliga weiterhin eine wichtige Schnittstelle zu den Landesverbänden sei, erklärte Markus Schubert, der DEB-Leiter Spielbetrieb.

Zwölferfeld

Somit weist die Oberliga Nord in der kommenden Spielzeit eine Stärke von 14 Clubs auf, während in der Oberliga Süd aktuell zwölf Teams spielen werden. Formal haben auch die Selber Wölfe, die als Oberliga-Meister in die DEL2 aufsteigen können, dort aber erst noch lizenziert werden müssen, eine Meldung für den Oberliga-Spielbetrieb abgegeben.

Bei der Bilanz der vergangen Saison bei den Ligentagungen wurde deutlich, dass diese ohne die staatliche Unterstützung durch die Corona-Hilfen nicht durchführbar gewesen wäre. Gleichzeitig erfolgte ein Blick nach vorne. Der Saisonstart im Norden ist für den 24. September angesetzt, die Süd-Staffel nimmt am 7. Oktober die Spielzeit auf. In beiden Ligen wird den Playoffs eine Doppelrunde (52 Spiele Nord beziehungsweise 44 Spiele Süd) vorausgehen. Mit der Veröffentlichung der Spielpläne der beiden Staffeln ist in der letzten Juli-Woche zu rechnen.

„Die vor uns stehende Saison wird voraussichtlich wieder keine leichte für die Clubs werden. Uns stehen weiterhin große Herausforderungen bevor, die wir gemeinschaftlich mit allen Vereinen im Sinne des Eishockeysports angehen und lösen wollen“, schloss Ligenleiter Schubert.

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