Aufschlag wieder möglich

Auch Tennis-Vereine im Landkreis Weilheim-Schongau können mit Auflagen in Spielzeit starten

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Auf der Peißenberger Anlage kann gespielt werden. Zuschauer gibt es in dieser Menge aber erst mal nicht.

Landkreis – Seit Montag dürfen die Tennisspieler wieder aufschlagen. Allerdings nur, wenn die Vereine Rahmenbedingungen umsetzen. Das bedeutet unter anderem Hygienekonzepte und das Einhalten von Abständen. Auch der Spielbetrieb soll wieder losgehen.

Der Bayerische Tennis-Verband (BTV) kündigte an, auf jeden Fall eine Sommerrunde in seinen Ligen spielen zu wollen. Es soll sich um eine Übergangssaison handeln. Das heißt, es werden Meister ausgespielt. Regelaufsteiger und -absteiger wird es nicht geben. Trotzdem könnte sich die Meisterschaft auszahlen, denn für freie Plätze in den Sommerligen 2021 sollen – so weit möglich – die Ergebnisse der Übergangssaison herangezogen werden. Ein Aufstieg ist somit auch heuer möglich, ebenso ein freiwilliger Abstieg. „Die Entscheidung, eine Übergangssaison durchzuführen, haben wir uns nicht leicht gemacht. Letztlich haben das BTV-Präsidium und die Bezirksvorsitzenden aber einstimmig dafür votiert“, erklärt BTV-Präsident Helmut Schmidbauer.

„Wir als Abteilung haben alles umgesetzt, was von Seiten der Gemeinde, dem TSV und dem BTV gefordert wird“, berichtet Stephan Pongratz, Abteilungssprecher der Peißenberger Sparte. Falls die Platzabnahme, die für den gestrigen Dienstag geplant war (nach Redaktionsschluss), erfolgreich ist, soll bereits am heutigen Mittwoch die Anlage geöffnet werden. Schon seit Montag wird beim TC Weilheim gespielt. „Fast alle Plätze waren belegt“, freut sich Sprecher Oliver Richter. Duschen und Umkleiden blieben gesperrt, Tische und Stühle im Freien wurden erst gar nicht aufgestellt. „Wir haben auch eine Einbahnregelung bei der Platzbuchung eingerichtet“, erklärt Richter.

Auch beim TC Schongau wurde zuletzt fleißig an den „Corona-Maßnahmen“ gearbeitet, damit Seifenspender und Desinfektionsmittel bereitstehen. Zudem nutzt der TCS ein Internet-Buchungssystem. Das soll verhindern, dass sich gleichzeitig zu viele Personen auf der Anlage aufhalten. Der TC Peiting will in dieser Woche wieder acht Plätze zur Verfügung stellen. Für die Einhaltung der Regeln wurde zudem ein Trainer zum Corona-Beauftragten berufen. Beim TCP müssen sich sämtliche Spieler in Listen eintragen, um im Bedarfsfall Ansteckungsketten ermitteln zu können. Für alle Mitglieder des TSV hat die Abteilung ein Zuckerl parat: Solange sie ihren Sport nicht ausüben können, dürfen sie kostenlos beim TCP spielen.

hal

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