Ausgeglichenere Liga, neue Gegner

Peitings Trainer und sein zuversichtlicher Blick in die Zukunft

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Sebastian Buchwieser ist guter Dinge, dass die Saison im Oktober beginnt.

Peiting – Den Eingangstest zur Bestimmung ihrer Fitness haben die Spieler des EC Peiting hinter sich. Wie zufrieden Trainer Sebastian Buchwieser damit ist und was er zur Situation in der Oberliga meint, verriet er dem Kreisboten im Gespräch.

Wie ist ihr Eindruck von der Fitness der Spieler?

Buchwieser: „Jeder schaut, dass er besser ist als im Vorjahr. Bei den meisten ist zu erkennen, dass die Resultate, seitdem wir das machen, nach oben gegangen sind und das ist positiv.“

Man merkt also, dass sich die Jungs in den letzten Wochen und Monaten fit hielten?

Buchwieser: „Ja. Vielleicht ist das auch coronabedingt. Da hatte der eine oder andere mehr Zeit für individuelles Training.“

Was steht in den nächsten Wochen an ?

Buchwieser: „Die jungen Spieler trainieren bei Markus Gleich, da sind sie gut aufgehoben und das funktioniert gut. Die restliche Mannschaft trainiert individuell weiter. Einmal die Woche ist gemeinsames Training auf freiwilliger Basis. Insgesamt bin ich guter Dinge, dass alle fit in die Saison starten. Das war ja auch in der Vergangenheit der Fall.“

Was sagen sie zur neuen Konstellation in der Oberliga Süd mit 13 Vereinen?

Buchwieser: „Ich finde die beiden Neuzugänge Landsberg und Passau super. Zwei neue Vereine und zwei neue Gegner, das ist gut. Landsberg ist ein traditioneller Eishockey-Standort, der in die Oberliga gehört und für uns ist das ein Nachbarschaftsduell. Passau ist gut für die Vereine in deren Region, da haben sie zusätzliche Derbys.“

Eine ungerade Mannschaftszahl heißt natürlich auch ein spielfreies Team an einem Spieltag.

Buchwieser: „Das finde ich auch nicht schlecht. An einem spielfreien Sonntag kann man den Jungs ein paar Tage frei geben. Nachdem die Länderspielpause wegfällt, ist das positiv. Die Tabelle ist vielleicht ein bisschen verzerrt, aber das ist zu verschmerzen.“

Wie ist ihre Einschätzung: Kann eine Saison überhaupt gespielt werden und wenn ja, wann?

Buchwieser: „Da schwingt vielleicht ein bisschen Hoffnung mit, aber ich denke, dass gespielt werden kann. Ich tippe mal und hoffe auch, dass es am 16. Oktober irgendwie und mit Fans losgehen wird. Ob es weniger sind als sonst und was alles gemacht werden muss, kann ich nicht sagen.“

Sie haben bestimmt schon geschaut, was die Konkurrenz macht. Es zeichnet sich ab, dass weniger Geld ausgegeben wird.

Buchwieser: „Es zeichnet sich ab, dass die Liga ausgeglichener wird. Vielleicht ergibt sich für uns auch ein Vorteil, weil wir immer schon recht zurückhaltend am Transfermarkt waren und wir damit immer gut gefahren sind. Weniger Geld zu haben, könnte jetzt nicht mehr so ein großer Nachteil sein. Wir haben in der Vergangenheit und wir setzen auch weiterhin auf junge Talente, was sich jetzt noch mehr auszahlen kann.“

Interview: Roland Halmel

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