Trennung von Randy Neal

Eishackler Peißenberg besetzen Trainerpositionen neu

Randy Neal Eishackler Peißenberg Trainer Eishockey
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Randy Neal wird die Peißenberger Eishackler in der nächsten Saison nicht mehr betreuen. Das gilt auch für Co-Trainer Simon Mooslechner.

Peißenberg – Die Rückkehr zu den Peißenberger Eishacklern, die er bereits für drei Spielzeiten von 2014 bis 2017 trainiert hatte, fiel recht kurz aus: Nach nur fünf Partien war Coach Randy Neal und seinem Bayernliga-Team die Saison Corona-bedingt zu Ende. Weitere Spiele als Eishackler-Trainer werden für den 64-jährigen Deutsch-Kanadier vorerst nicht hinzukommen.

Ende letzter Woche verkündeten die Peißenberger, die Zusammenarbeit mit Neal in der kommenden Saison nicht fortsetzen zu wollen. „Auch beim Trainerteam unserer Seniorenmannschaft wird die Abteilung Eishockey des TSV Peißenbergs neue Wege einschlagen“, lautete die offizielle Meldung der Eishackler, nachdem vor einem Monat bereits Abteilungsleiter Norbert Ortner seinen Rückzug erklärte.

Auch Simon Mooslechner, der sieben Jahre als Co-Trainer im Einsatz war, wird sich damit verabschieden. „Wir möchten uns herzlichst bei Randy und Simon für die jahrelange Zusammenarbeit bedanken und wünschen euch sowohl privat als auch sportlich alles Gute für die Zukunft“, erklärte Eishackler-Sprecher Andreas Schugg.

„Die neue Vorstandsmannschaft muss sich das Team, mit dem sie zusammenarbeitet so gestalten, wie sie es für richtig erachten“, hielt sich TSV-Präsident Stefan Rießenberger, der die Abteilung derzeit kommissarisch leitet, bei dieser Entscheidung komplett raus. „Die einzige Vorgabe, die es von mir gab, war, dass sie die Nachricht Randy und Simon selbst überbringen“, hielt sich Rießenberger bei der Verkündung der unerfreulichen Botschaft im Gegensatz zu jener an Norbert Ortner vor vier Wochen komplett raus.

Enttäuschtes Duo

Er sei überrascht und auch enttäuscht gewesen, wunderte sich Neal über die Marschrichtung der designierten Vorstandsmannschaft. „Wir waren schon in der Planung für die kommende Saison und auch im Nachwuchs war ich involviert“, berichtetet der 64-jährige, der bei seiner Rückkehr zu seinem alten Verein im letzten Jahr eigentlich ein längeres Engagement im Hinterkopf hatte.

„Ich hatte damals gute Angebote dafür ausgeschlagen“, sagt Neal, der auch gerne mit seinen Co Simon Mooslechner weiter gearbeitet hätte. „Es ist schon schade, aber es ist halt so“, nahm dieser die Entscheidung alles andere als jubelnd zur Kenntnis.

Gedanken wie es weitergeht, habe er sich noch nicht gemacht. „Ich kann das aber ganz entspannt auf mich zukommen lassen“, erklärt Mooslechner.

Für Neal ist indessen klar, dass er als Trainer weitermachen will, auch wenn noch völlig offen ist, wo sein neuer Wirkungsbereich sein könnte. „Ich liebe das Eishockey, ich habe die nötige Lizenz und auch Erfahrung.“

Zum EC Peiting?

Ob sein neuer Verein vielleicht EC Peiting heißen könnte, wo sein Sohn Dennis spielt, der seinen Vater als potenziellen Nachfolger vom scheidenden Coach Sebastian Buchwieser ins Spiel brachte, das sei laut ­Neal nur Spekulation. „Wenn was kommt, höre ich mir alles gerne an“, sagt der Deutsch-Kanadier.

Wer Neal als Eishackler-Coach beerbt, ist indessen auch noch nicht geklärt, auch wenn es schon den einen oder anderen Kandidaten gibt. Einer davon ist Christian Kratzmeir. „Ich hab mich schon vor der letzten Saison beworben,“ verriet der ehemalige Coach der Peißenberger U20. Mit einer Entscheidung ist noch in dieser Woche zu rechnen. „Es laufen Gespräche und bis zum Wochenende wissen wir Näheres“, ist Rießenberger zuversichtlich schnell Klarheit zu haben. Schließlich dränge die Zeit. „Die Spieler wollen wissen, wer sie trainiert“, so Rießenberger.

Roland Halmel

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