Zwei gehen, zwei bleiben

Eishackler verlängern mit Duo 

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Valentin Hörndl trägt auch in der kommenden Saison das Peißenberger Trikot. Das gilt auch für Tobias Estermaier. Ein anderer Torgarant und ein Abwehrtalent nehmen hingegen Abschied.

Peißenberg – Schlag auf Schlag geht es derzeit bei den Peißenberger Eishacklern: Valentin Hörndl und Tobias Estermaier verlängern, Florian Höfler und Lukas Bucher nehmen Abschied. Einen von beiden zieht es zum Bayernliga-Nachbarn Schongau.

„Wir freuen uns, dass ‚Valli‘ und ‚Esti‘, die sich als Eigengewächse voll und ganz mit dem Verein identifizieren, bleiben“, sagt Eishackler-Sprecher Andreas Schugg zu den Zusagen von Hörndl und Estermaier. Das Duo zählt zu den vier dienstältesten Spielern und zu den Leistungsträgern im Team.

Ihren Job auf dem Eis interpretieren die beiden Angreifer völlig unterschiedlich. Der 26-jährige Hörndl, der bisher rund 300 Bayernligaspiele für die Eishackler bestritt und dabei 95 Tore erzielte, lebt von seinen technischen Fähigkeiten und seiner Geschwindigkeit. Estermaier, der in der letzten Woche 25 Jahre alt wurde, ist eher ein Kämpfertyp, der keinen Zweikampf scheut. „Wobei er auch technisch zu überzeugen weiß“, meint Schugg zu Estermaier, der wie Hörndl seit 2011 in der ersten Mannschaft spielt. Der Wessobrunner Estermaier stand verletzungsbedingt – wie aufgrund einer Schulterblessur im Vorjahr – etwas weniger oft auf dem Eis als sein Sturmkollege. In 190 Einsätzen erzielte er 42 Tore und steuerte 46 Assists bei.

Nicht mehr für die Peißenberger wird dagegen Florian Höfler stürmen, der sich in drei Spielzeiten als Torgarant erwies. „Der Weggang trifft uns hart“, sagt Schugg. Der 24-Jährige traf in 117 Spielen für die Eishackler 57 Mal. „Er will unbedingt eine komplette Saison unter seinem Vater als Trainer spielen“, berichtet Eishackler-Chef Norbert Ortner. Rainer Höfler war bekanntlich bis Januar Trainer in Peißenberg und übernimmt in der neuen Saison die Mammuts. Die EAS allerdings dementiert: „Dass Florian Höfler zu uns wechselt, trifft nicht zu“, hält Sprecher Chris Schindler fest.

Anders sieht es bei Lukas Bucher aus. Der Kapitän der Peißenberger U20, der in der vergangenen Spielzeit auch zu 17 Spielen im Bayernligateam kam, wird ein Mammut. „Wir dürfen ihn neu im Team begrüßen“, bestätigt Schindler. „Mit ihm verlieren wir ein Top-Talent“, bedauert hingegen Schugg.

hal/ras

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